MdP – WIRTSCHAFTSGIPFEL DIGITALISIERUNG: Weltweite FuE Aufwendungen im Nationenvergleich – auf China achten

Last year President Xi Jinping outlined his vision to make China the global leader in political, economic, military and environmental issues over the next three decades.

Now, comprehensive data from the National Science Foundation reveals that China is already well on its way to becoming a superpower in the key areas of science and innovation.

  • China is the second-largest spender on research and development (R&D) after the US, accounting for 21% of the world’s total of nearly $2 trillion in 2015.
  • China’s spending on R&D grew by an average of 18% per year between 2010 and 2015 – more than four times faster than US spending.
  • And, although the US still spends more on R&D, China’s rapid growth means it is likely to take the lead within the next five to 10 years.

 

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Diese Infografik wurde vom WEF erstellt und publiziert. Klicken Sie auf das Zahlenbild oder diesen Link, um zu dem Originalartikel zu gelangen.

 

MdP – INFOGRAFIK: E-Mobilität kommt nicht richtig in die Gänge

Deutschland hat bei elektrisch angetriebenen Autos weiterhin reichlich Potenzial nach oben. Ihr Anteil an den Neuzulassungen belief sich im vergangenenen Jahr laut Daten der Autoherstellervereinigung ACEA auf lediglich 1,6 Prozent. Ähnlich sieht es im restlichen Europa aus. Eine echte Ausnahme stellt lediglich der norwegische Markt dar. Reine E-Autos, Autos mit Reichweitenverlängerer, Plugin-Hybride und Brennstoffzellenautos machen hier rund 39 Prozent der Neuzulassungen aus.


Was sind nach Ihrer Ansicht die Gründe hierfür?

  • Sind noch zu wenig interessante Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Angebot?
  • Warten die Deutschen noch auf die Elektrofahrzeuge der heimischen Autobauer?
  • Ist das Reichweitenproblem noch nicht gut genug gelöst?
  • Liegt es an der Ladeinfrastruktur, die noch nicht wirklich flächendeckend ist?
  • Sind die bisher angebotenen Fahrzeuge zu teuer?
  • Ist die staatliche Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeuges nicht ausreichend?
  • Gibt es Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Ergebnisse der ökologischen Lifecycle-Betrachtung (z.B. Rohstoffknappheit für Batterien sowie deren Entsorgung bzw. Recycling)?
  • Dauert das Laden der Batterien zu lange und ist damit nicht „convenient“?
  • Dauert es bei dieser Innovation einfach länger bis nach den „Innovatoren“ und den „Early Adaptors“ die „Early Majority“ die Nachfrage maßgeblich steigert?
  • Oder gibt es grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität?
  • Wird auf weitere alternative Antriebsformen (z.B. Wasserstoff-Brennstoffzelle) gewartet?
  • Ist das wahre „next big thing“ nicht eher das autonome Fahren und nicht der blosse Wechsel des Antriebsstrangs?

Diskutieren Sie mit und posten Sie Ihre Meinung. Oder schreiben Sie mir eine Mail an kraess@quanticon.com was Sie über dieses Thema denken.


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Diese Infografik wurde von statista.com erstellt und publiziert und basiert auf Daten von ACEA und Statista. Mehr interessante Infografiken finden Sie auf: https://de.statista.com

 

MdP – TECHNOLOGIE: Mexikos Hyperloop Projekt (Must Watch Video)

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Ehrgeizige, visionäre Infrastrukturprojekte sind ein komplett vernachlässigtes Thema in der deutschen Politik und in unserer Zukunftsdiskussion. Wir müssen aufpassen, dass wir in dieser Hinsicht im globalen Vergleich kein „altes“ Land werden. Wir haben es ja nicht einmal geschafft, eine Transrapid-Bimmelbahn vom Münchener Hauptbahnhof zum Flughafen Franz-Josef Strauss zu bauen. Von der nationalen Blamage des Flughafens BER reden wir lieber gar nicht.


MdP – STERNSTUNDEN: Hans Rosling – Werden nicht mehr als 11 Milliarden Menschen

Heutiges Video – Why the world population won’t exceed 11 billion
Hans Rosling erklärt anschaulich, warum die Angst vor einer ständig wachsenden Weltbevölkerung unbegründet ist. Wir werden nicht mehr als 11 Milliarden. Und diese Zahl ist für unseren Planeten bewältigbar.

 

Persönliche Bemerkung
Hans Gösta Rosling (* 27. Juli 1948 in Uppsala, Schweden) war ein großartiger Wissenschaftler, den ich sehr schätze. Er war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institutet und Direktor der Gapminder-Stiftung in Stockholm. Leider verstarb er am 07. Februar 2017 viel zu früh an Pankreas-Krebs.

Gapminder – Stiftung
Es lohnt sich wirklich mit seiner Arbeit zu beschäftigen. Insbesondere die Arbeit, der von ihm gegründete Gapminder-Stiftung ist beeindruckend; soll sie doch dabei helfen, dass wissenschaftliche Fakten verständlich, vollständig und korrekt dargestellt und kommuniziert werden. Gapminder hat die Software Trendalyzer entwickelt, die Statistiken interaktiv darstellt.

Seine durch Gapminder unterstützten Vorlesungen und Präsentationen zur Visualisierung der Welt haben viele Auszeichnungen erhalten und die Animationen stehen auf der Homepage von Gapminder kostenlos zur Verfügung (gapminder.org).