MdP – MÜNCHENER WIRTSCHAFTSKONFERENZ DES IWS

Gestern Abend kraftvoller Start der 2. Münchener Wirtschaftskonferenz des Internationalen Wirtschaftssenat im La Villa am Starnberger See.

Heute ab 09.00 Uhr geht es weiter mit den hochkarätig und international besetzten Panels. The stage is set…:)

Ich bin sehr stolz, dass Quanticon und sein Tochterunternehmen Maschinenraum der Politik den Internationalen Wirtschaftssenat bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung dieser Konferenz zwischen Politikern, Diplomaten und Unternehmern aus aller Welt unterstützen darf. Stay tuned, much more to come…:)

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MdP – ECONOMIC DIPLOMACY: Gutes Treffen mit dem russischen Botschafter a.D. Kotenev für den Allgäu – Airport

von links: Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, Botschafter a.D. Vladimir Kotenev, Allgäu Airport Geschäftsführer Ralph Schmid

Allgäu Airport News:  Unsere Strecken sind keine Einbahnstraßen

Russischer Ex-Botschafter Kotenev attestiert dem Flughafen Memmingen Potential für mehr Gäste aus seiner Heimat

Hoher Besuch am Flughafen Memmingen: Vladimir Kotenev, lange Jahre Russlands Botschafter in Deutschland und heute Unternehmensberater, informierte sich vor Ort über Bayerns dritten Verkehrsflughafen. Er attestierte dem Airport, der in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag gefeiert hat, erhebliches Potential, um mehr Gäste aus Russland ins Allgäu zu bringen. Der Diplomat sieht die Verbindung Memmingen-Moskau, die von der Fluggesellschaft Pobeda angeboten wird, als große Chance.

„Aufgrund der jüngsten positiven Signale aus Brüssel sollten wir den Rückenwind nutzen, um das Incoming-Geschäft weiter anzukurbeln“, betonte der Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek, der als Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch Schwaben das Gespräch initiiert hat, an dem auch Bernhard Joachim, der Geschäftsführer des Verbandes, und Claudia Mitchell als Vertreterin von Bayern Tourismus Marketing teilnahmen. Gerade das Beispiel Flughafen Memmingen zeige, so Holetschek, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Bayern im Bereich Tourismus intensiviert werden sollte.

„Unsere Strecken sind keine Einbahnstraßen“, erläuterte auch Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid, „sondern bieten dem Allgäu und den umliegenden Tourismusregionen die große Chance, neue Gästeschichten in Europa zu erschließen.“ Gerade die Moskau-Strecke sei für Gäste aus Russland enorm interessant, da sie nicht nur in der russischen Hauptstadt großen Anklang findet, sondern dank Anschlussflügen weit darüber hinaus.

Gerne war ich im Hintergrund etwas beim Zustandekommen des Termins behilfich und bin überzeugt, dass für meine Heimat Bayerisch-Schwaben in engeren Beziehungen zu Moskau und anderen Regionen in Russland viel Potential für die Menschen und die Wirtschaft liegt. 

MdP – MAPS: Greatest, perceived threats around the world

Diese Karte stammt von dem renommierten PEW Research Center (www.pewresearch.org), so dass die erhobenen Daten relativ verlässlich sein dürften. Die Karte stammt allerdings aus dem Jahr 2015, so dass die wahrgenommene Bedrohung durch Nord-Korea nicht „eingepreist“ ist. Aber trotz dieses Fakts finde ich diese Analyse sehr interessant und mitunter auch überrraschend. 

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Für die Russen ist Stalin die herausragendste Persönlichkeit

lenin-11ff28c4268f2b78Stalin und Lenin: Foto gemeinfrei

Seit 2008 hat Stalin Lenin überrundet, Putin holt auf

Die Russen schätzen nicht Putin als die herausragendste Persönlichkeit ein, sie ziehen nach einer repräsentativen Umfrage des staatlich unabhängigen Levada-Instituts dem seit Ende 1999 mit einer symbolischen vierjährigen Unterbrechung amtierenden Präsidenten Stalin vor. Man sehnt sich in die große Zeit zurück, als Russland noch kommunistische Großmacht war. Dass unter Stalin Millionen von Menschen umkamen, vertrieben und in Straflager verbannt wurden, scheint da nicht so wichtig zu sein.

Bei der Umfrage sollten die russischen Bürger in einer offenen Frage, die 10 für sie herausragendsten Persönlichkeiten nennen. Es gab mithin keine auf nur eine bestimmte Auswahl gesteuerte Frage. Offen muss auch bleiben, was die Befragten als herausragend betrachten. Das muss keineswegs eine positive Person sein, sondern kann eben auch eine sein, die wie Stalin das Geschick des Landes geprägt hat. Ob die Deutschen hier wohl Hitler an die erste Stelle setzen würden, der auch das Land der Dichter und Denker nachhaltig mit rassistischer Massenvernichtung, grausamen Kriegen und extremen Personenkult geprägt hat?

Damit sollen Hitler und Stalin nicht irgendwie relativierend verglichen werden, aber man wundert sich doch, dass Stalin von den Russen so sehr geschätzt wird, während Lenin nach Putin, der sozusagen als Nachfolger oder Surrogat Stalins erscheint, und dem Schriftsteller Puschkin nur auf dem vierten Platz landet. Beide haben allerdings gleiche Prozentzahlen.

Seit 2008 liegt Stalin vor Lenin

Interessant ist für die russische Psychologie, dass Lenin 1989 noch weit vorne an erster Stelle mit 72 Prozent war und Stalin mit 12 Prozent deutlich weniger geachtet wurde. Ab 2008, dem Georgien-Krieg und dem offenen Konflikt mit der Nato scheint sich bei den Russen etwas verändert zu haben. Seitdem liegt Stalin vor Lenin.

An der Liste fällt überdies auf, dass die Russen sehr auf sich konzentriert sind und kaum als Weltbürger gelten können

Auf den ersten 20 Plätzen landen nur drei Nicht-Russen, schon abgeschlagen auf Platz 14 Napoleon, also auch wieder ein starker Mann, immerhin schaffen es Einstein auf Platz 16 und Newton auf Platz 19. Wichtiger als Wissenschaftler wird jedoch der russische Naturwissenschaftler, Aufklärer und Dichter Michail Wassiljewitsch Lomonossow auf Platz 11 und der Erfinder des chemischen Periodensystems Dmitri Iwanowitsch Mendelejew auf Platz 13 gesehen.

Gagarin, der erste Weltraumreisende, der für anhaltenden Ruhm der Sowjetunion Zeugnis ablegt, die kurzzeitig den USA überlegen war, kommt nach Peter I. auf den sechsten Platz. Gorbatschow schafft es zwar auch auf die Liste der ersten 20, aber nur auf die letzte Stelle. Er hat zwar die Sowjetunion geöffnet, aber auch deren Zusammenbruch eingeleitet.

Quelle: Telepolis 27.06.17 / Florian Rötzer

Study: The Kremlin Playbook – Understanding Russian Influence in Central and Eastern Europe

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by: CSIS – Center for International Strategic Studies / Heather A. Conley, Senior Vice President for Europe, Eurasia, and the Arctic; and Director, Europe Program

 

Description: 
There was a deeply held assumption that, when the countries of Central and Eastern Europe joined NATO and the European Union in 2004, these countries would continue their positive democratic and economic transformation. Yet more than a decade later, the region has experienced a steady decline in democratic standards and governance practices at the same time that Russia’s economic engagement with the region expanded significantly. Regional political movements and figures have increasingly sought to align themselves with the Kremlin and with illiberalism. Central European governments have adopted ambiguous—if not outright pro-Russian—policy stances that have raised questions about their transatlantic orientation and produced tensions within Western institutions. Are these developments coincidental, or has the Kremlin sought deliberately to erode the region’s democratic institutions through its influence to “break the internal coherence of the enemy system”?

The CSIS Europe Program, in partnership with the Bulgarian Center for the Study of Democracy, recently concluded a 16-month study to understand the nature of Russian influence in five case countries: Hungary, Slovakia, Bulgaria, Latvia, and Serbia. This research determined that Russia has cultivated an opaque web of economic and political patronage across the region that the Kremlin uses to influence and direct decision making. This web resembles a network-flow model—or “unvirtuous circle”—which the Kremlin can use to influence (if not control) critical state institutions, bodies, and economies, as well as shape national policies and decisions that serve its interests while actively discrediting the Western liberal democratic system. The United States can no longer be indifferent to these negative developments, as all members of NATO and the European Union must collectively recognize that Russian influence is not just a domestic governance challenge but a national security threat.

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