MdP – INFOGRAFIK: E-Mobilität kommt nicht richtig in die Gänge

Deutschland hat bei elektrisch angetriebenen Autos weiterhin reichlich Potenzial nach oben. Ihr Anteil an den Neuzulassungen belief sich im vergangenenen Jahr laut Daten der Autoherstellervereinigung ACEA auf lediglich 1,6 Prozent. Ähnlich sieht es im restlichen Europa aus. Eine echte Ausnahme stellt lediglich der norwegische Markt dar. Reine E-Autos, Autos mit Reichweitenverlängerer, Plugin-Hybride und Brennstoffzellenautos machen hier rund 39 Prozent der Neuzulassungen aus.


Was sind nach Ihrer Ansicht die Gründe hierfür?

  • Sind noch zu wenig interessante Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Angebot?
  • Warten die Deutschen noch auf die Elektrofahrzeuge der heimischen Autobauer?
  • Ist das Reichweitenproblem noch nicht gut genug gelöst?
  • Liegt es an der Ladeinfrastruktur, die noch nicht wirklich flächendeckend ist?
  • Sind die bisher angebotenen Fahrzeuge zu teuer?
  • Ist die staatliche Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeuges nicht ausreichend?
  • Gibt es Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Ergebnisse der ökologischen Lifecycle-Betrachtung (z.B. Rohstoffknappheit für Batterien sowie deren Entsorgung bzw. Recycling)?
  • Dauert das Laden der Batterien zu lange und ist damit nicht „convenient“?
  • Dauert es bei dieser Innovation einfach länger bis nach den „Innovatoren“ und den „Early Adaptors“ die „Early Majority“ die Nachfrage maßgeblich steigert?
  • Oder gibt es grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität?
  • Wird auf weitere alternative Antriebsformen (z.B. Wasserstoff-Brennstoffzelle) gewartet?
  • Ist das wahre „next big thing“ nicht eher das autonome Fahren und nicht der blosse Wechsel des Antriebsstrangs?

Diskutieren Sie mit und posten Sie Ihre Meinung. Oder schreiben Sie mir eine Mail an kraess@quanticon.com was Sie über dieses Thema denken.


Quanticon Maschinenraum Politik Kraess Emobility1

Diese Infografik wurde von statista.com erstellt und publiziert und basiert auf Daten von ACEA und Statista. Mehr interessante Infografiken finden Sie auf: https://de.statista.com

 

MdP – TECHNOLOGIES: Technikoffenheit bei alternativen Antriebsformen – Wasserstoff – Brennstoffzelle

Die politische Diskussion über die Mobilität der Zukunft wird derzeit, vor allem auch in Deutschland, sehr auf die elektrische Antriebsform verengt. Aber Politik sollte Vorgaben für zu erreichende Grenzwerte machen, aber dabei – ordnungspolitisch korrekt – technolgieoffen sein. Deshalb hier ein interessanter Artikel von futurism.com über die Wasserstoff Brennzelle bei Mercedes. More to come…

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Hier schon mal das Intro des englischsprachigen Artikels:

German automobile manufacturer Mercedes Benz will unveil a production-ready version of its promised hydrogen fuel SUV next week. This would put Mercedes side-by-side Honda and Toyota as the first giant car makers with hydrogen vehicles on the roads.

Klicken Sie auf das Bild oder diesen Link, um zu dem Artikel bei futurism.com zu kommen

MdP – BTW 2017: INFOS DIREKT AN DER QUELLE GEZAPFT: Verband der Automobilindustrie (VdA) – Mobilität und Wachstum

bundestagswahl-2680312_1920Inhalte Bundestagswahl 2017: In dieser MdP – Serie werden Sie die Positionen der wichtigsten Parteien, aber auch der Wirtschaft und Verbände zur Bundestagswahl 2017 kennenlernen. Hier geht es nicht um Schlagworte, sondern um die ausführlichen Positionen, also eher etwas für politische Profis. Wir verzichten auf Kommentare oder Zusammenfassungen. Hier geht es darum sich direkt mit den Originalen zu befassen. No Fake News and No Manipulated News.

 

Positionen der Wirtschaftsverbände
Die Kommunikation zwischen Politik und Wirtschaft in Deutschland ist in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich professioneller geworden. Auch die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft machen hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil, sie erbringen an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft eine hervorragende Leistung.

Wahlprogramme der Parteien sind B2C Kommunikation –
Politische Papiere der Wirtschaftsverbände sind B2B Kommunikation
Da die Wahlprogramme der Parteien sich direkt an den einzelnen Wähler richten sind diese quasi ein Produkt der B2C Kommunikation. Die Informationen, Ideen, Anregungen und Inspirationen der Wirtschaftsverbände richten sich hingegen an politische Profis und sind ein Produkt aus der B2B Kommunikation. Diese sind dadurch eine hervorragende Quelle, um sich über die wirklich wichtigen politischen Themen und Debatten in unserer Gesellschaft zu infomieren.

Verband der Automobilindustrie (VdA)
PKW sind das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Über 700.000 Menschen sorgen dafür, dass auch in Zukunft VW, BMW, Daimler und Co. ordentliche Ergebnisse auf vier Rädern abliefern . Dabei entfallen die Arbeitsplätze nicht nur auf die sieben großen Automobilhersteller (Daimler, BMW, Smart, Porsche, Opel, VW und Audi), sondern auch auf ihre Zulieferfirmen und Autowerkstätten. Die politisch-administrativen Interessen der gesamten Automobilbranche werden vom Verband der Auto der Automobilindustrie geführt, gebündelt und koordiniert.

VdA – Kompendium zu Mobilität und Wachstum
Im Hinblick auf die Bundestagswahl hat der VdA ein Kompedium zu Mobiltät und Wachstum erstellt, das die politischen Positionen der Automobil Branche umfassend und tiefgehend darstellt. Ich kann das Studium nur empfehlen. Unter dem folgenden Link kann dieses Kompendium herunter geladen werden:

Broschueren_Gestaltungsrichtlinien_A5_Titel_1.2017-05-03-15-58-44

https://www.vda.de/de/services/Publikationen/mobilit-t-und-wachstum.html