MdP – MAPS: Greatest, perceived threats around the world

Diese Karte stammt von dem renommierten PEW Research Center (www.pewresearch.org), so dass die erhobenen Daten relativ verlässlich sein dürften. Die Karte stammt allerdings aus dem Jahr 2015, so dass die wahrgenommene Bedrohung durch Nord-Korea nicht „eingepreist“ ist. Aber trotz dieses Fakts finde ich diese Analyse sehr interessant und mitunter auch überrraschend. 

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MdP – MUST READ: Sicherheit für Generationen: Herausforderungen der neuen Weltordnung – herausgegeben von Florian Hahn

Meine persönliche Meinung und Empfehlung: 
In der Bundesrepublik Deutschland ist es im Bereich der Sicherheitspolitik leider viel zu selten, dass die vermeintlichen Experten tatsächlich über einen ausreichend breiten und hinreichend tiefen Blick auf die zahlreichen Themen haben, die sich zu einer modernen, umfassenden Sicherheitspolitik vereinen müssen.

Florian Hahn ist einer der wirklichen Sicherheits-Experten in Deutschland und wohl auch West-Europa. In zahlreichen Vorträgen und persönlichen Gesprächen hat sich diese hohe Meinung, die ich von ihm habe, immer weiter gefestigt.

Einen bemerkenswerten Vortrag hat er im März diesen Jahres auf der „Münchener Wirtschaftskonferenz“ des Internationalen Wirtschaftssenats gehalten, bei der Unternehmer, Diplomaten, Generäle und Wissenschaftlter sich ein Stell-Dich-Ein gaben (http://www.wec-iws.de/).

Ich kann jedem, der sich für Sicherheitspolitik interessiert nur empfehlen, dass von ihm herausgegebene Buch „Sicherheit für Generationen: Herausforderungen der neuen Weltordnung“ in seine Leseliste aufzunehmen.

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Informationen des Verlags Duncker & Humblot
http://www.duncker-humblot.de/index.php/sicherheit-fur-generationen.html?q=hahn

Beschreibung
Die globale Sicherheitspolitik steht vor einem fundamentalen Epochenwandel. Der Aufstieg neuer regionaler Akteure, das Wiedererstarken alter Global Player, der Rückzug der USA, der verschärfte internationale Terrorismus, asymmetrische Bedrohungen, Cyber-Attacken und hybride Kriegsformen stellen die bestehende Ordnung in Frage. Deutschland, Europa und das westliche Bündnis sind als Wertegemeinschaft und als taktgebende Ordnungsmächte herausgefordert, eine neue Sicherheitsarchitektur zu entwickeln.

Der Sammelband skizziert den Diskurs über die neue sicherheitspolitische Ausrichtung Deutschlands im Rahmen seiner Bündnisse unter der viel zitierten »Neuen deutschen Verantwortung«. Er bringt angesehene Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, die die bevorstehenden globalen Herausforderungen analysieren sowie Lösungsvorschläge für ein handlungsfähiges Deutschland und die Sicherheit kommender Generationen unterbreiten.

Über den Herausgeber
Florian Hahn ist E-Marketing Fachwirt (BAW). Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2014 ist er Sprecher der CSU-Landesgruppe für Auswärtiges, Verteidigung, Angelegenheiten der Europäischen Union, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Außerdem ist er Landesvorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU und Mitglied des Parteivorstandes der CSU.

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Florian Hahn während seines Vortrages bei der „Münchener Wirtschaftskonferenz“ des Internationalen Wirtschaftssenats im März 2017 am Starnberger See. Mit im Bild (links): Thomas Limberger, Präsident des World Economic Councils

Inhaltsübersicht
Florian Hahn
Einleitung: Herausforderungen der neuen Weltordnung

I. Die Welt im Wandel

Michael Stürmer
Wendezeiten – Krisenzeiten – Vorkriegszeiten Carlo Masala: Herausforderungen einer multipolaren Welt

James D. Bindenagel
Die USA: Eine Schutzmacht im Wandel?

Saskia Hieber
Chinas globaler Gestaltungsanspruch

Margarete Klein
Russland – Rückkehr als Großmacht?

Reinhard Meier-Walser
Neue Regionalmächte Iran, Saudi-Arabien, Türkei

II. Neue Gefahren für unsere Ordnung

Guido Steinberg
Internationaler Terrorismus

Arne Schönbohm
Bedrohung im Cyber-Raum

Markus Kaiser
Hybride Bedrohungen oder der Kampf von Innen (Fake News)

Maximilian Terhalle
Strategische Prioritäten. Nukleare, konventionelle und intellektuelle Erfordernisse deutscher Sicherheitspolitik

Benedikt Franke
Graue Nashörner und schwarze Schwäne: Sicherheitspolitische Herausforderungen jenseits der aktuellen Debatte

III. Weichenstellungen für die Sicherheit von morgen

Markus Söder
Sicherheit und solide Staatsfinanzen – Zwei Seiten derselben Medaille

Géza Andreas von Geyr
Generationenverantwortung im Weißbuch 2016

Holger Mey
Sicherheit durch Technologie und Innovation – Der Beitrag der Wirtschaft

Markus Ferber
Was die EU für unsere Sicherheit leisten kann

Klaus Naumann
Die NATO: Ein Bündnis für die Zukunft?

Thomas Silberhorn
Entwicklungspolitik als Beitrag zur Sicherheit

 

 

MdP – ISRAEL – OUT OF CONCERN FOR A BELOVED COUNTRY: 70% – What Would you Do?

Michael’s opinion: In today’s politically correct world a pro-Israeli post my arise some negative response. But as a German, I feel the responsibility and proximity for this great state. I have been there a lot of times and I admire the people and the liberal way of life. Something uncommon in this part of the world.

Just imagine that 70% of the German population could be reached by rockets from an area near our border. And not just potentially, but in reality. 12.000 rockets in the last five years. Looking at the riots in Hamburg and the willingness for violence I assume that there would be a much greater call for revenge by large groups in our society than in Israel. Do you agree?

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Infograhic: by IDF

MdP – GEOPOLITISCHER REPORT #101: Türkei – Wiedermal der kranke Mann am Bospurus?

Der kranke Mann am Bospurus

Deutsche_Militärmission_Türkei_Kladderadatsch_Jg_67_H1_S20_4.1.1914_Gustav_BrandtIm 19. Jahrhundert wurde das einstmals mächtige Osmanische Reich durch innere Unruhen und außenpolitische Kalamitäten nachhaltig geschwächt. Dies führte dann schliesslich zu dem geographischen Zerfall in das heutige Restgebiet der Türkei. Deshalb sprach man damals in der europäischen Politik vom kranken Mann am Bospurus. Zar Niklaus I. hat diesen Begriff als Erster verwendet. 

Die Orientalische Frage wurde ein Dauerthema der europäischen Aussenpolitik. Russland sah die Chance, seinen Einfluss in Europa stärker geltend zu machen. Aber Österreich, Großbritannien und Frankreich befürchteten eine russische Expansion, zum Beispiel im Krimkrieg und tendierten daher dazu, ein schwaches Osmanisches Reich aufrechtzuerhalten. Sie waren der Meinung, das Osmanische Reich müsse trotz seiner gewaltigen Ausdehnung erhalten bleiben.

Außenpolitisch zum Spielball geworden, wurde das Osmanische Reich innenpolitisch ebenfalls geschwächt. Die europäischen Gebiete, die damals Rumelien genannt wurden, zerfielen durch die Abspaltung Serbiens und Griechenlands komplett.

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich
Diese Beschreibung lässt sich nur allzu leicht in die heutige Situation übertragen. Man muss hierzu nur statt Österreich vielleicht eher die USA erwähnen und die Krim ergänzen um Syrien und den Irak. Aber die geopolitische Situation bzw. das Kräftemessen zwischen den Westmächten mit Russland in dieser Region ist mich Sicherheit grundsätzlich vergleichbar. Die Türkei droht erneut ein Spielball zu werden. Auch wenn mehrere zusätzliche Dimensionen, wie der Jihadismus, zu einem noch komplexeren Interessensgefüge geführt haben (siehe dazu auch den Post: Frenemies in Syria – It’s complicated).  Und abspalten bzw. Autonomie wollen heute nicht mehr die Serben und die Griechen sondern die Kurden. 

Amerikanische und westliche Türkeipolitik im globalen Kontext
Die amerikanische Aussenpolitik weiss, dass der wichtigste Kontinent auf dieser Erde die gewaltige, zusammenhängende Landmasse von Eurasien ist. Und die USA wollen auf dem globalen Schachbrett natürlich weiterhin die führende bzw. einzige wirkliche Weltmacht bleiben.

Und Russland möchte, nach dem Zerfall der Sowjetunion und Jahren der gefühlten nationalen Demütigung, wieder als regionale Großmacht wahrgenommen werden und seine historische Einflussphäre gerne wieder zurück gewinnen. Und deshalb kam es in Georgien und kommt es in der Ukraine und Syrien zu den Konflikten zwischen den klassischen Westmächten und Russland.

Die wichtigste Nation, die sowohl ans Schwarze Meer als auch an Syrien und den Irak grenzt ist nunmal die Türkei mit ihrer damit ungemein wichtigen geopolitischen Lage. Für uns im freien Westen ist es daher von höchster Priorität die Türkei als westliches Einflussgebiet zu erhalten. Quasi als einen landgewordenen Super Carrier. 

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Die strategische Aufgabenstellung die Türkei an Bord der westlichen Allianz zu halten und auch zu wollen ist in Zeiten von permanenten, aber historisch gesehen sehr kurzfristigen Provokationen durch den derzeitigen türkischen Präsidenten, nicht ganz einfach und nervlich sicherlich für alle Beteiligten sehr fordernd, zumal die öffentliche Meinung gerade in Europa sehr eindeutig ist.

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Fazit: 
Samuel Huntington hat in seinem geradezu seherischen Werk „Clash of Civilizations“ die Türkei als Torn Country (Zerrissenes Land) bezeichnet, d.h. als eine der ganz wenigen Nationen die sich selbst noch nicht entschieden haben zu welchem Kulturkreis sie gehören bzw. gehören wollen.

Diese Unentschiedenheit, innere Zerissenheit ja sogar Unsicherheit bezüglich seiner eigenen nationalen Identität ist die eigentliche Ursache für die Herausforderungen derer sich die internationale Aussenpolitik im Zusammenhang mit der Türkei gegenüber sieht. Die Türkeipolitik vieler Staaten, insbesondere auch Deutschlands, gleicht deshalb mehr einer Psychotherapie für die nationale türkische Psyche als harter Politik. Und vielleicht muss sie dies sogar. 

Autor: Michael Kraess, Gründer und Herausgeber von Maschinen der Politik (MdP)

Karikatur: Copyright gemeinfrei, Karikatur von Gustav Brandt (Januar 1914)
Karte: Copyright gemeinfrei

MdP – ISRAEL: OUT OF CONCERN FOR A BELOVED COUNTRY – The Threat of Hamas Rockets

Michael’s opinion: In today’s politically correct world a pro-Israeli post my arise some negative response. But as a German, I feel the responsibility and proximity for this great state. I have been there a lot of times and I admire the people and the liberal way of life. Something uncommon in this part of the world. MdP starts a serial of posts with the title: Israel – Out of concern for a beloved country. Please follow us if you support this opinion. 

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The Threats Facing Israel

Michael’s opinion: In today’s politically correct world a pro-Israeli post my arise some negative response. But as a German, I feel the responsibility and proximity for this great state. I have been there a lot of times and I admire the people and the liberal way of life. Something uncommon in this part of the world. This IDF post is from 2015, so the general topics are still the same today, even though there might be slight changes in the details. 

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The Egyptian Border: Quiet on the Southern Front

The Egyptian Sinai has witnessed a revival of terrorist activities since the beginning of 2010. The Ansar Bait al-Maqdis extremist militant group – which recently pledged allegiance to the Islamic State – has been active in the area, leading many attacks against Egyptian Security Force outposts spread out across the Sinai Peninsula, killing many in the process. The threat of terrorist infiltrations by Islamic State and other related organizations is a threat that will need to be addressed moving forward.

The Egyptian Border

This resurgence of terrorist activity has forced the IDF to build a new security fence on the 200 km border between Israel and Egypt. The fence was completed in 2013,  and is monitored 24 hours a day by the IDF’s highly trained personnel.

In July 2015, two rockets launched from Sinai hit Israel. This was the first attack of its nature since Sinai militants pledged allegiance to Islamic State. Although it seems that the Ansar Bait al-Maqdis organization has chosen to primarily focus its efforts on Egyptian Security Forces, it may prove inevitable that they will intensify efforts to attack Israel and the IDF troops standing guard on the border.

THE GAZA STRIP: REBUILDING TERROR

Both Hamas, the terror organization in control of the Gaza Strip, and the Palestinian Islamic Jihad, a terrorist organization in Gaza, have made significant efforts in the past year to rebuild their military capabilities destroyed by the IDF during Operation Protective Edge. Despite the lack of resources in the Gaza Strip, Hamas invests its funds, manpower, and equipment to restoring its weapons arsenal.

The military buildup is particularly shocking when considering the continued delays in the reconstruction of the civilian infrastructure in the Gaza Strip. Recently, in July 2015, Hamas fighter and tunnel digger, Ibrahim Adal Shahada Sha’ar, was arrested by the Israel Security Agency (ISA). Sha’ar provided important information, describing planned attacks on Israel, battlefield strategy, and military cooperation with Iran. This clearly shows that Hamas’ main priority is the rehabilitation of its military and terrorist capabilities even at the expense of civilian needs.

Recruiting and training adolescents has also been one of Hamas’ top priorities.  In the summer of 2015, Hamas camps provided combat training to 25,000 Palestinians in Gaza. They received basic and advanced military training (including the abduction of IDF soldiers and exiting terror tunnels) as well as religious indoctrination.

While rebuilding military capabilities with international funding, terrorist organizations continue to fire rockets from Gaza. Since May 2015, rocket fire has become an almost monthly occurrence.

Accordingly, senior Hamas officials recently emphasized the need to open new fronts against Israel in the next round of fighting and has encouraged the surrounding Arab nations to join the fighting. Hamas spokesmen have stated that during Operation Protective Edge, terrorists from the organization’s military wing already launched rockets into northern Israel from Lebanese territory, and implicitly called for the expansion of coordinated attacks for the next confrontation.

JUDEA AND SAMARIA: A RENEWAL OF PALESTINIAN VIOLENCE

Since Operation Brother’s Keeper and the kidnapping and murder of three Israeli teenagers, Hamas has tried to rebuild its terror network in the Judea and Samaria area. Security forces have arrested multiple terror cells for plotting attacks against Israeli civilians.

This summer, terrorists have perpetrated multiple attacks and a new cycle of violence has erupted. As recent as June 29, 2015, a drive-by shooting injured four Israelis driving along Route 60, near Shvut Rachel, located near Ramallah. One of the Israelis succumbed to his wounds a day later.

Another type of lethal threat that Israel has faced is car ramming attacks that took place in Jerusalem and Judea and Samaria. These attacks have been praised by Hamas and amongst the Palestinian population on social networks.

Firebombs and stone-hurling have also continued. On August 3, three people suffered injuries from a Molotov cocktail in the Beit Hanina neighborhood of Jerusalem.

THE SYRIAN BORDER: THE WAR NEXT DOOR

The UN’s peacekeeping force stationed in the Golan Heights on the Israeli-Syrian border that was taken hostage by the al-Nusra Front in September 2014 is a recent example of the nearness of the Syrian Civil War and terrorist organizations to Israeli territory.

The fighting around the town of Al-Quneitra has caused the sporadic errant fire of rockets and explosives towards Israel. Sporadic fire in this area resulted in the injury of an IDF soldier in early September 2014. Since, there was also an attack on August 3, 2015, when two mortars hit territory in the Golan Heights, without any injuries. Weeks later, on August 20 four rockets were launched from the Syrian Golan Heights and landed in the Upper Galilee and Israeli Golan Heights.  No injuries were reported. Islamic Jihad executed the attack from Syrian government territory.

Quneitra as seen from Israel

THE LEBANESE BORDER: THE HEZBOLLAH THREAT

Though Hezbollah is also present in the Syrian Golan Heights as a part of its military involvement meant to aid Bashar al-Assad’s regime in the Syrian Civil war, Hezbollah’s stronghold remains southern Lebanon. The terrorist organization has repeatedly used its infrastructure located in the area for lethal purposes.

On January 28, two IDF soldiers were killed in a missile attack that targeted their patrol on the Israeli side of the Lebanese border. Hezbollah claimed responsibility for this attack.

The attack revealed that despite UN Resolution 1701 – which stipulates that no armed forces other than the Lebanese Army should be present in southern Lebanon – Hezbollah has increased its military capabilities in the area. Additional intelligence has estimated that Hezbollah maintains approximately 30,000 fighters, and a stockpile of 100,000 rockets pointed at Israel. Those rockets can reach any point on the map of Israel, and Hassan Nasrallah, Hezbollah’s leader, recently claimed that “Israel can’t even imagine the size of our arms stockpile.”

It is important to remember that a number of threats still endanger the civilians and soldiers of Israel. Imminent hazards from the Sinai Peninsula in the south, Judea and Samaria in the east, and Syria and Lebanon in the north surround Israelis on all sides. Despite this, the IDF stands ready on all fronts to defend the Israeli population and Jews worldwide.

by: IDF – Israeli Defence Forces

Great Map: African Commodities

Michael’s opinion: Germany never had a real political Africa strategy even though some attempts have been made over the years. Maybe the refugee crises can trigger more German pressure on a European strategy for Africa which is not just covering the „mare nostrum“ in the interest sphere of France and Italy. 

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Source: Central Intelligence Agency – World Fact Book

Regierungsdokument: US Armed Forces – Field Manual FM 3-24 Counterinsurgency

Michael’s opinion: This is a highly interesting piece of military literature. It’s worth to be read or at least browsed. 

FM 3-24 was authorized by General Petraeus (USArmy) and General Amos (USMC)

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Foreword of FM 3-34 – Excerpt
This manual is designed to fill a doctrinal gap. It has been 20 years since the Army published a field manual devoted exclusively to counterinsurgency operations. For the Marine Corps it has been 25 years. With our Soldiers and Marines fighting insurgents in Afghanistan and Iraq, it is essential that we give them a manual that provides principles and guidelines for counterinsurgency operations. Such guidance must be grounded in historical studies. However, it also must be informed by contemporary experiences.

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Overview of FM 3-34 – Excerpt

1-1. Insurgency and counterinsurgency (COIN) are complex subsets of warfare. Globalization, technological advancement, urbanization, and extremists who conduct suicide attacks for their cause have certainlyinf luenced contemporary conflict; however, warfare in the 21st century retains many of the characteristics it has exhibited since ancient times. Warfare remains a violent clash of interests between organized groups characterized by the use of force. Achieving victory still depends on a group’s ability to
mobilize support for its political interests (often religiously or ethnically based) and to generate enough violence to achieve political consequences. Means to achieve these goals are not limited to conventional forces employed by nation-states.

1-2. Insurgency and its tactics are as old as warfare itself.
Joint doctrine defines an insurgency as an organized movement aimed at the overthrow of a constituted government through the use of subversion and armed conflict (JP 1-02). Stated another way, an insurgency is an organized, protracted politico-military struggle designed to weaken the control and legitimacy of an established government, occupying power,or other political authority while increasing insurgent control. Counterinsurgency is military, paramilitary, political, economic, psychological, and civic actions taken by a government to defeat insurgency (JP 1-02). These definitions are a good starting point, but they do not properly highlight a key paradox: though insurgency and COIN are two sides of a phenomenon that has been called revolutionary war or internal war, they are distinctly different types of operations. In addition, insurgency and COIN are included
within a broad category of conflict known as irregular warfare.

1-3. Political power is the central issue in insurgencies and counterinsurgencies
Each side aims to get the people to accept its governance or authority as legitimate. Insurgents use all available tools—political (including diplomatic), informational (including appeals to religious, ethnic, or ideological beliefs), military, and economic—to overthrow the existing authority. This authority may be an established government or
an interim governing body. Counterinsurgents, in turn, use all instruments of national power to sustain the established or emerging government and reduce the likelihood of another crisis emerging.

1-4. Long-term success in COIN depends on the people taking charge of their own affairs and consenting to the government’s rule.
Achieving this condition requires the government to eliminate as many causes of the insurgency as feasible. This can include eliminating those extremists whose beliefs prevent them from ever reconciling with the government. Over time, counterinsurgents aim to enable a country or regime to provide the security and rule of law that allow establishment of social services and growth of economic activity. COIN thus involves the application of national power in the political, military, economic, social, information, and infrastructure fields and disciplines. Political and military leaders and planners
should never underestimate its scale and complexity; moreover, they should recognize that the Armed Forces cannot succeed in COIN alone.

Click the following link to get the field manual in full length
http://usacac.army.mil/cac2/Repository/Materials/COIN-FM3-24.pdf