MdP – BUNDESTAGSWAHL: INFOS DIREKT AN DER QUELLE GEZAPFT: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

 

Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat in zwei hervorragenden Positionspapieren dargestellt, was in der nächsten Legislaturperiode aus der Sicht dieser beiden Wirtschaftssektoren in Deutschland politisch zu tun ist. Das Studium dieser Positionen lohnt sich sehr, wenn man sich für mehr als nur Schlagworte interessiert.

Klicken Sie auf die bei nachstehenden Links, um zu den ausführliche Dokumenten zu kommen.

BDEW – Energiewirtschaft: Die Energieversorgung gestalten – Positionen des BDEW für die nächste Legislaturperiode und darüber hinaus

BDEW – Wasserwirtschaft: Positionen der Wasserwirtschaft zur Bundestagswahl 2017

 

 

MdP – SMARTE KOMMUNEN UND STÄDTE: – Wieso ist dieses Thema für die Bürger, die Politik und Wirtschaft in Deutschland so wichtig?

Wieso sind SMARTE STÄDTE UND KOMMUNGEN in Deutschland für uns Bürger, die Politik und die Wirtschaft so wichtig?

 

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Kommunen und Städte sind die Motoren einer modernen Gesellschaft. Sie sind die Antriebskraft für die globale Wirtschaft, aber verbrauchen dadurch auch große Mengen an Ressourcen. Sie beherbergen schon heute die Mehrheit der Weltbevölkerung und sie verursachen natürlich Emissionen.

In Bayern, Deutschland, Europa und weltweit wird die Bedeutung der Städte noch weiter steigen. Die entsprechenden Prognosen sind in der nachstehenden Infografik gut zusammengefasst. Diese wurde übrigens von visualcapitalist.com angefertigt und publiziert.

Why Cities

Diese Prognose bezieht sich nur auf Großstädte wie wir sie heute kennen.  Während unserer Lebenszeit werden vor allem in Afrika und Asien Mega-Städte entstehen, in der über 50 Millionen Menschen leben werden. Diese Mega-Cities werden mehr Nahrung, Energie und Materialien verbrauchen als die meisten Nationalstaaten.

Deutschland kann die Technologien liefern, um diese Metropolen lebenswert und managebar zu machen. Allerdings müssen wir hierzu auch unsere hiesigen Städte mit diesen Technolgien ausstatten um im globalen Vertrieb glaubwürdig zu sein. Am Beispiel des Transrapids sieht man, was passiert, wenn dies nicht geschieht.

Also, lasst uns das Thema angehen und unsere Städte smarter machen, auch wenn Sie vielleicht (und zum Glück) nicht so aussehen, wie die Mega Städte.

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Die Zeichnung der Mega-Stadt ist auf goodfon.com von aranel publiziert worden. 

MdP – MAPS: Die Einzugs- und Entwässerungsgebiete der Ströme in Afrika

Einzugs- bzw. Entwässerungsgebiete (Begriff aus der Hydrogeographie): 
Das durch Wasserscheiden begrenzte Gebiet, welches durch einen Fluss mit allen seinen Nebenflüssen entwässert wird. Es wird zwischen dem oberirdischen und dem unterirdischen Einzugsgebiet unterschieden.

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Die längsten Flüsse in Afrika: 

– Nil 6.671 km
– Kongo 4.835 km
– Niger 4.160 km
– Sambesi 2.660 km
– Ubangi 2.280 km
– Kasai 2.200 km
– Webi Shebele 1.950 km
– Blauer Nil 1.900 km
– Volta 1.900 km
– Oranje 1.860 km
– Cubango 1.800 km
– Luvua 1.800 km
– Juba 1.650 km
– Limpopo 1.600 km
– Lomami 1.500 km

The HD map show catchment areas of African streams and rivers. It’s based on the Strahler Stream Order Classification System. The higher the stream order, the thicker the line.

If you like this map then click on this link to get to my post with the map of European rivers and streams.

And click this link to get to my post with the map of the US rivers and streams. 

The map was created by Robert Szucs (Reddit user Fejetlenfej),
who runs GrasshopperGeography.

MdP – MAPS: Die Einzugs- bzw. Entwässerungsgebiete der Flüsse in Europa – ich mag diese Karte

Einzugs- bzw. Entwässerungsgebiete (Begriff aus der Hydrogeographie): 
Das durch Wasserscheiden begrenzte Gebiet, welches durch einen Fluss mit allen seinen Nebenflüssen entwässert wird. Es wird zwischen dem oberirdischen und dem unterirdischen Einzugsgebiet unterschieden.

Wonderful Map: 1.2 million Streams and 8,000 Catchment Areas  

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click this link to get to the poster version

The HD map above shows the approximately 8,000 catchment areas of Europe’s 1.2 million streams and rivers. It’s based on the Strahler Stream Order Classification System. The higher the stream order, the thicker the line. I really like this map.

The 10 Longest Rivers in Europe are:

  1. Volga – 3,692km
  2. Danube – 2,860km
  3. Ural – 2,428km
  4. Dnieper – 2,290km
  5. Don – 1,950km
  6. Pechora – 1,809km
  7. Kama – 1,805km
  8. Northern Dvina–Vychegda – 1,774km
  9. Oka – 1,500km
  10. Belaya – 1,430km

The map was created by Robert Szucs (Reddit user Fejetlenfej),
who runs GrasshopperGeography.

Chinas Traum von „sauberer“ Atomkraft

Die Volksrepublik plant den Bau von 60 neuen Atommeilern allein in den nächsten zehn Jahren. Mit der neuen Flüssigsalztechnologie will Peking weltweit der führende Anbieter werden.

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London/Peking. Als die britische Regierung am vergangenen Donnerstag den Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point genehmigte, sorgte sie nicht nur bei Atomgegnern rund um den Globus für Aufsehen. Der erste Atomkraftwerksbau in der EU seit zehn Jahren könnte in den Augen manch eines Energieexperten die Renaissance der Atomkraft bedeuten. Freilich steht Europa da nicht im Vordergrund, zumal nicht nur der Widerstand in vielen Ländern extrem groß ist, sondern auch erneuerbare Energien an Bedeutung gewinnen.

Anders ist das in China, das über die staatliche CGN auch Dritteleigentümer und Geldgeber – und damit finanzieller Retter – von Hinkley Point ist. Die Volksrepublik setzt – ungeachtet von Fukushima – voll auf Kernenergie, die sie als umweltfreundlich erachtet. China möchte sich mit neuen Technologien als Innovationsführer etablieren und mit sicheren und billigen Atommeilern den Weltmarkt erobern. Das Ziel ist – wie in so vielen anderen Bereichen – der größte und führende Anbieter von Kernreaktoren und Komponenten zu werden.

Noch treibt das Land vorerst auch den Bau konventioneller Anlagen voran: 60 neue AKW sollen nach Angaben des Kraftwerksbauers State Nuclear Power Technology Company (SNPTC) in den nächsten zehn Jahren entstehen. Die drei großen Nuklearfirmen SNPTC, CNNC und CGN würden jeweils mindestens zwei neue Meiler pro Jahr bauen, sagte SNPTC-Vizepräsident Zheng Mingguang auf einer Branchenkonferenz in London. So würden 30 neue AKW in den nächsten fünf Jahren entstehen und weitere 30 in den fünf Jahren bis 2026.

Der im März 2016 vom nationalen Volkskongress verabschiedete neue Fünfjahresplan für die Energiewirtschaft unterstreicht die von Zheng vorgezeichnete Entwicklung. Demnach soll der Ausbau der Atomkapazitäten auch über 2016 hinaus beschleunigt werden. Bislang sollte die Leistung in den kommenden fünf Jahren auf 58 Gigawatt steigen, nun sind 88 Gigawatt im Gespräch. Bis 2030 sollen sogar 110 Reaktoren am Netz sein. Der Entwurf sieht bis zum Jahr 2020 zunächst 75 Mrd. Euro an Investitionen für den Atomausbau vor.

Schwimmende Nuklearplattform
Bis Ende 2016 will China darüber hinaus ein schwimmendes AKW entwickeln. Es soll 2019 in Betrieb gehen. Diese Nuklearplattform soll zur Energieversorgung entlegener Küstenregionen eingesetzt werden – und zwar im südchinesischen Meer, was wiederum viel politischen Sprengstoff birgt.

Schon jetzt ist China eine Großmacht in der Atomenergie: 34 Kernkraftwerke arbeiten bereits, womit China weltweit nach den USA an zweiter Stelle liegt. 30 weitere konventionelle AKW sollen demnächst dazukommen, um den enormen Energiehunger zu stillen, der trotz des etwas abgeflachten Wirtschaftswachstums enorm groß ist.

Spannender ist jedoch, was in den Labors – etwa im Shanghai Institute of Applied Physics – ausgetüftelt wird. Da geht es um einen alten Traum der Kernenergie, wie die „Technology Review“ schreibt: Flüssigsalzreaktoren, bei denen die Kernschmelze bereits konstruktionsbedingt deutlich unwahrscheinlicher ist als bei den herkömmlichen AKW. Bei Flüssigsalzreaktoren dient nicht Wasser als Kühlflüssigkeit, sondern eben flüssiges Salz. Solche Reaktoren nützen den Kernbrennstoff besser aus, sodass weniger spaltbares Material nötig ist. Somit kann man kleine modulartige Reaktoren bauen, die bei höheren Temperaturen betrieben werden. Auch teure Druckbehälter (wie der, der in Tschernobyl geborsten ist) sind nicht erforderlich.

Als Brennstoff soll anfangs noch Uran verwendet werden, später jedoch Thorium. Das hätte für China besondere Vorteile, denn das Land besitzt nur geringe Uranvorkommen, dafür aber reichlich Thorium. Zwei Mrd. Renminbi (rund 275 Mio. Euro) hat Peking bereits in die Forschung und Entwicklung solcher Flüssigsalzreaktoren gepumpt. In wenigen Jahren soll ein erster experimenteller Meiler gebaut werden. Und wenn alles nach Plan geht, soll schon in 15 Jahren das weltweit erste kommerzielle Flüssigsalz-AKW in Betrieb gehen. Auf China entfällt gut ein Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs, womit das Land an der Spitze steht. Nach wie vor ist Kohle der wichtigste Energielieferant, gefolgt von Erdöl. Die Atomkraft macht derzeit nur rund zwei Prozent aus.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 19.09.2016 – Copyright des Bildes Reuters, Cerny)

The Race for Arctic Domination

In dem untenstehenden Artikel der South China Post wird die Frage gestellt, ob die Arktis ein globales Naturschutzgebiet sein wird oder eher ein wirtschaftlicher Entwicklungsmotor? Ich denke, dass es nicht so schwer ist, die Frage zu beantworten. Ob man es gut findet oder auch nicht: It’s the economy, stupid.

Nowadays, the question is, will the Arctic frontier become an ecological preserve or an economic engine, an area of international cooperation or confrontation?

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To build and manage the Panama Canal, the United States pushed through Panama’s independence from Colombia and spent more on this construction project than on any other before. To create the Suez Canal, the Egyptian government leased its land to a private French company, which used forced labor to complete the project. Nowadays, the question is, will the Arctic frontier become an ecological preserve or an economic engine, an area of international cooperation or confrontation?

Click to view the full-size infographic in high resolution.

Source: South China Post

The Unbelievable Global Black Market for Oil

von: Michael Kraess, Gründer und Herausgeber von „Im Maschinenraum der Politik“

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A Crude Awakening: The Global Black Market for Oil

The value of the crude oil production alone is worth a staggering $1.7 trillion each year. Add downstream fuels and other services to that, and oil is a money-making machine.

Both companies and governments take advantage of this resource wealth. More of the world’s largest companies work in the oil patch than any other industry. At the same, entire government regimes are kept intact thanks to oil revenues.

The only problem when an industry becomes this lucrative?

Eventually, everybody wants a piece of the pie – and they’ll do anything to get their share.

THE BLACK MARKET IN FUEL THEFT

Today’s infographic comes from Eurocontrol Technics Group, and it highlights the global problem of fuel theft.

While pipeline theft in places like Nigeria and Mexico are the most famous images associated with the theft of hydrocarbons, the problem is actually far more broad and systematic in nature.

Fuel theft impacts operations at the upstream, midstream, and downstream levels, and it is so entrenched that even politicians, military personnel, and police are complicit in illegal activities. Sometimes, involvement can be traced all the way up to top government officials.

E&Y estimates this to be a $133 billion issue, but it’s also likely that numbers around fuel theft are understated due to deep-rooted corruption and government involvement.

HOW FUEL THEFT ACTUALLY HAPPENS

Billions of dollars per year of government and corporate revenues are lost due to the following activities:

Tapping Pipelines: By installing illicit taps, thieves can divert oil or other refined products from pipelines. Mexican drug gangs, for example, can earn $90,000 in just seven minutes from illegal pipeline tapping.

Illegal Bunkering: Oil acquired by thieves is pumped to small barges, which are then sent to sea to deliver the product to tankers. In Nigeria, for example, the Niger Delta’s infamous labyrinth of creeks is the perfect place for bunkering to go undetected.

Ship-to-Ship Transfers:
This involves the transfer of illegal fuel to a more reputable ship, which can be passed off as legitimate imports. For example, refined crude from Libya gets transferred from ship-to-ship in the middle of the Mediterranean, to be illegally imported into the EU.

Armed Theft (Piracy):
This involves using the threat of violence to command a truck or ship and steal its cargo. Even though Hollywood has made Somalia famous for its pirates, it is the Gulf of Guinea near Nigeria that ships need to be worried about. In the last few years, there have been hundreds of attacks.

Bribing Corrupt Officials:
In some countries – as long as the right person gets a cut of profits, authorities will turn a blind eye to hydrocarbon theft. In fact, E&Y says an astonishing 57.1% of all fraud in the oil an gas sector relates to corruption schemes.

Smuggling and Laundering:
Smuggling oil products into another jurisdiction can help to enable a profitable and less traceable sale. ISIS is famous for this – they can’t sell oil to international markets directly, so they smuggle oil to Turkey, where it sells it at a discount.

Adulteration:
Adulteration is a sneaky process in which unwanted additives are put in oil or refined products, but sold at full price. In Tanzania, for example, adding cheap kerosene and lubricants to gasoline or diesel is an easy way to increase profit margins, while remaining undetected.

THE IMPLICATIONS OF FUEL THEFT

The impact of fuel theft on people and the economy is significant and wide-ranging:

Loss of corporate profits: Companies in oil and gas can lose billions of dollars from fuel theft. Case in point: Mexico’s national oil company (Pemex) is estimated to lose $1.3 billion per year as a result of illegal pipeline tapping by gangs.

Loss of government revenues: Governments receive royalties from oil production, as well as tax money from finished products like gasoline. In Ireland, the government claims it loses €150 to €250 million in revenues per year from fuel adulteration. Meanwhile, one World Bank official pegged the Nigerian government’s total losses from oil revenues stolen (or misspent) at $400 billion since 1960.

Funds terrorism: ISIS and other terrorist groups have used hydrocarbon theft and sales as a means to sustain operations. At one point, ISIS was making $50 million per month from selling oil.

Funds cartels and organized crime: The Zetas cartel in Mexico controls nearly 40% of the fuel theft market, raking in millions each year.

Environmental damage: Not only does fuel theft cost corporations and governments severely, but there is also an environmental impact to be considered. Fuel spills, blown pipelines, and engine damage (from adulterated fuel) are all huge issues.

Leads to higher gas prices: Unfortunately, all of the above losses eventually translate into higher prices for end-customers.

HOW TO STOP FUEL THEFT?

There are two methods that authorities have been using to slow down and eventually eliminate fuel theft.

Fuel dyes are used to color petroleum products a specific tint, so as to allow for easy identification and prevent fraud. However, some dyes can be replicated by criminals – such as those in Ireland who “launder” the fuel.

Molecular markers, which are used in tiny concentrations of just a few parts per million, are invisible and can also be used to identify fuels.

In Tanzania, the initiation of a fuel marking program using molecular markers led to significant increases of imported petrol and diesel for the local market, and a decrease of kerosene.

At the retail level, product meeting quality standards increased from 19% in 2007 to 91% in 2013. Ultimately, this resulted in an increase of tax revenue of $300 million between 2010 and 2014.

by: Visual Capitalist and Eurocontrol.ca