MdP – HISTORY: Die reichsten Personen der Welt vor der Industriellen Revolution

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Jakob Fugger unter den Top-Ten
Immerhin, ein Deutscher hat es in diese Liste geschafft. JAKOB FUGGER mit einem Vermögen von 227 Milliarden US-Dollar in heutiger Kaufkraft.

Ich mag die Beschreibung Jakob Fuggers in dieser Infographik: „He was a true businessman, with multiple interests in sectors like mining, banking, and trading. Some historians have called Fugger the most influential businessman of all times.“

Im Vergleich zu den Kleptokraten, die die Liste ansonst anführen, ist dies ein wirkliches Kompliment.

Persönliche Befangenheit…:)
Okay, ich bin vielleicht etwas befangen für Jakob Fugger. Ich stamme ursprünglich aus der Fuggerstadt Weißenhorn. Die Fugger, die die Herrschaft in der Stadt über Jahrhunderte innehatten, unterstützten die lokalen Webereien und machten Weißenhorn zu einer blühenden Handelsstadt. Neben Augsburg ist Weißenhorn die einzige Stadt, die noch die Bezeichnung „Fuggerstadt“ führen darf.

 

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Die Infographik wurde von visualcapitalist.com erstellt und publiziert.

 

MdP – UNTERNEHMEN: IHRE BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE, IHRE VERNETZUNG: Wer ist Blackrock und was gehört denen in Deutschland?

MdP – UNTERNEHMEN: IHRE BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE, IHRE VERNETZUNG 
Um Politische Entscheidungen, insbesondere in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, besser zu verstehen ist es mitunter hilfreich die Beteiligungsstrukturen von Unternehmen und Ihre Vernetzungen zu kennen. MdP hat bereits einige Hintergrundinformationen zu diesem Thema publiziert. Wir werden dies in Zukunft im Rahmen der Serie „MdP – UNTERNEHMEN: IHRE BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE, IHRE VERNETZUNG“ fortführen.

BLACKROCK HEADQUARTERS

BLACKROCK – DER SCHWARZE GIGANT AUS DEN USA
Heute geht es um BlackRock, dem Vermögensverwalter, den alle politisch und wirtschaftlich Interessierten wohl durch aus kennen; obwohl die Beteiligungsbranche kommunikativ in der Regel eher etwas zurückhaltend ist.

BlackRock ist eine US amerkanische Fondsgesellschaft die 1988 in NYC gegründet wurde. Das Unternehmen verwaltet weltweit aktuell ein Vermögen von fast sechs Billionen US Dollar (deutsche Billionen; also 6000 Milliarden US Dollar). 

BlackRock ist der größte unabhängige Vermögensverwalter weltweit. Dadurch, dass keine „normalen“ Bankgeschäfte getätigt werden ist Blackrock eine sogenannte Schattenbank. Dies will meinen, dass man zwar den Vorteil hat quasi eine Bank zu sein, aber regulatorisch von den Finanzaufsichtsbehörden nicht ganz so intensiv unter die Lupe genommen wird. 

 

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BLACKROCK IN DEUTSCHLAND
In Deutschland ist Blackrock mit relevanten Beteiligungen an allen DAX30 Unternehmen der mit Abstand größte und einflussreichste Aktionär. BlackRock ist eine Weltmacht, in wirtschaftlicher und wohl auch politischer Hinsicht.  Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock in Deutschland ist Friedrich Merz. 

Artikel von Michel Kraess
Infografik von Berliner Morgenpost
Foto: Daniel Acker, Bloomberg

 

 

 

MdP – MUST READ AND WATCH: Thirteen Days – A Memoir of the Cuban Missile Crisis

Michael’s Empfehlung: 

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THIRTEEN DAYS – A Memoir of the Cuban Missile Crisis 
Film von Roger Donaldson und Buch von Robert F. Kennedy

THIRTEEN DAYS ist zwar mit Sicherheit kein Geheimtip mehr, aber dennoch möchte ich diesen Film unbedingt nochmals jedem empfehlen, der sich für den Ablauf von politischen Entscheidungsprozessen, gerade während Krisen, interessiert. Die dramaturgische Darstellung in Form eines verfilmten Kammerspiels berücksichtigt zwar „nur“ die amerikanische Seite, aber genau dies macht den Film so authentisch, da er die Krisebewältigung quasi „spieltheoretisch“ beschreibt, also ohne Kenntnis über die wahren Intentionen und Diskussionen auf der anderen Seite. Ein absolut Muss und man kann diesen Film auch öfter anschauen ohne sich zu langweilen. Ganz im Gegenteil: Man entdeckt immer mehr Details.

Der Film THIRTEENS beruht auf einem gleichnamigen Buch von Robert F. Kennedy, der die Ereignisse, in der er massgeblich involviert war, aus seiner Sicht beschreibt. Ein hervorragendes Buch als Ergänzung zum Film bzw. vice versa.

 

Inhalt:
Oktober 1962. Die Amerikaner finden heraus, dass die Sowjetunion nukleare ballistische Boden-Boden-Mittelstreckenraketen auf Kuba installiert haben. Diese Kernwaffen bedrohen weite Teile der USA auf das Schärfste, denn sie könnten dort fast jedes beliebige Ziel angreifen.

Unter zunächst strengster Geheimhaltung schart John F. Kennedy einen Beraterstab um sich. Während eine Vielzahl von Politikern und besonders das Militär für einen Luftangriff und eine anschließende Invasion Kubas sind, um die Raketen zu beseitigen, versucht Präsident Kennedy die Lage möglichst ohne den Einsatz von Gewalt zu entschärfen. Die Situation spitzt sich jedoch immer weiter zu, weil es von Tag zu Tag wahrscheinlicher wird, dass die Raketen startbereit gemacht werden können.

Schließlich entscheidet man sich für eine Blockade Kubas. Diese wird als Quarantäne bezeichnet, weil eine Blockade als kriegerischer Akt angesehen würde. Das bedeutet, dass jedes Schiff, das sich auf dem Weg nach Kuba befindet, egal aus welchem Land es stammt, vor der Küste gestoppt und durchsucht wird. Wenn festgestellt wird, dass es Waffen an Bord hat, wird es abgewiesen und zurückgeschickt.

Währenddessen wird eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York abgehalten. In dieser kann der Vertreter der Vereinigten Staaten, Adlai Stevenson, die Welt davon überzeugen, dass es die Raketen auf Kuba gibt.

Die Quarantäne zeigt zunächst Erfolg, doch eskaliert die Situation, als eines der Schiffe sich vehement weigert, sich durchsuchen zu lassen. Kennedy erhält einen Brief des sowjetischen Regierungschefs Chruschtschow, in dem dieser anbietet, es zu unterlassen, Schiffe mit Nuklearwaffen nach Kuba zu schicken, wenn die Amerikaner sich im Gegenzug dazu verpflichten, auf eine Invasion Kubas zu verzichten. Später trifft allerdings ein weiterer – dem ersten inhaltlich widersprechender – Brief ein, dessen Urheber aber gleichfalls Chruschtschow sein soll. Der amerikanische Krisenstab ist verunsichert, ob dieser Brief authentisch ist und Chruschtschow die Zügel wirklich noch selbst in der Hand hält. US-Präsident Kennedy hält den Luftschlag und die Invasion daraufhin weiterhin für unter Umständen zwingende Optionen.

Bei einem weiteren Aufklärungsflug wird ein Flugzeug von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen und der Pilotgetötet. Ein Krieg scheint nun nahezu unausweichlich. Doch es keimt noch einmal Hoffnung auf: John F. Kennedy schickt seinen Bruder Robert Kennedy zu dem sowjetischen Botschafter Dobrynin, um noch einmal zu verhandeln. Als Robert Kennedy und der politische Berater Präsident Kennedys Kenny O’Donnell am Botschaftsgebäude ankommen, sehen sie, dass die Sowjets offenbar Dokumente verbrennen. Das würde bedeuten, dass die Sowjets davon ausgehen, dass ein Krieg unmittelbar bevorsteht. Robert Kennedy schlägt dem sowjetischen Botschafter vor, innerhalb von sechs Monaten US-amerikanische Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen und auf eine Invasion Kubas zu verzichten, wenn die Sowjetunion ihre Raketen von dort abzieht. Zugleich müsse diese Vereinbarung streng geheim bleiben, damit die USA in der Öffentlichkeit nicht als zu nachgiebig erscheinen. Ob ein Krieg ausbricht, hängt jetzt von der sowjetischen Reaktion auf das Angebot Kennedys ab.

Am nächsten Morgen ist die Krise beendet. Chruschtschow hat befohlen, die Raketen abzubauen und zurück in die Sowjetunion zu verfrachten. In der letzten Szene sieht man Präsident Kennedy, seinen Bruder Robert Kennedy und seinen politischen Berater Kenny O’Donnell auf einer Veranda des Weißen Hauses stehen. Im Hintergrund hört man eine Rede Kennedys.

Text über Inhalt: by Wikipedia

MdP – MUST READS: Dr. Udo Brömme – Zukunft ist gut für alle – Geheimrezepte eines Premium-Politikers

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Deutschland befindet sich in einer tiefen Krise: Die Heuschrecken des globalisierten Kapitals vertilgen gierig unsere Sparstrümpfe. Fitnessbesessene Senioren verjubeln die Rentenkassen. Jetzt kann nur noch einer helfen: Dr. Udo Brömme, CDU-Abgeordneter im Bundestag und Hoffnungsträger seiner Partei. Mit visionärer Kraft weist er in diesem Buch einen Weg aus dem deutschen Kummertal und gewährt intime Einblicke in seine Wahlkampfarbeit. Außerdem zeigt der sympathische Menschenfischer, wie wichtig der Sieg beim Stiefelsaufen für den Aufstieg in der Partei sein kann.

 

Ex-Energieministerin von Rheinland-Pfalz Eveline Lemke wird Aufsichtsrätin des Windkraftunternehmens Abo Wind

Michaels Meinung: Durchlässigkeit zwischen Politik und Wirtschaft ist grundsätzlich zu begrüssen, wenn man sich der möglichen Implikationen für politische Entscheidungsprozesse bewusst ist. Dieses Bewusstsein wird MdP am Leben erhalten. Wir werden in Zukunft systematisch über solche „Seitenwechsel“ berichten. Also dran bleiben und MdP folgen. 

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Wiesbaden/Karlsruhe – Ein Jahr nach dem Ende ihrer Amtszeit als Energieministerin von Rheinland-Pfalz wird Eveline Lemke Mitglied im Aufsichtsrat des Wiesbadener Windkraft-Unternehmens Abo Wind. Wie Unternehmenssprecher Alexander Koffka am Mittwoch sagte, wurde die Grünen-Politikerin am Dienstag von der Hauptversammlung gewählt. Zuvor hatte die «Allgemeine Zeitung» aus Mainz darüber berichtet.

Koffka betonte, dass Abo Wind nie Geschäftsbeziehungen zur rheinland-pfälzischen Landesregierung gehabt habe. Das Unternehmen habe zwischen 1998 und 2017 insgesamt 125 Windräder im Land gebaut – in der Zeit von Lemke als Ministerin 2011 bis 2016 habe es keinen Ausschlag nach oben gegeben. Lemke, die seit April Präsidentin der privaten Karlshochschule in Karlsruhe ist, bekommt von Abo Wind eine jährliche Vergütung von 10 000 Euro.

«Aufgrund ihrer politischen Erfahrung hat Eveline Lemke viel Sachverstand», sagte Koffka. Als Klimaschutzpolitikerin diene sie dem Unternehmen auch als Aushängeschild.

Als grüne Wirtschafts- und Energieministerin hatte Lemke die Energiewende stark vorangetrieben. Gefragt nach möglichen negativen Reaktionen auf den Wechsel erklärte Lemke per E-Mail: «Der Klimawandel wartet nicht und ich werde auch nicht jünger. Meine Mission war immer eine nachhaltige Wirtschaft und darin insbesondere der Klimaschutz. Dieser Mission bleibe ich treu.»

Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International fordert – auch auf Landesebene – eine Karenzzeit für Politiker und Beamte nach dem Ausscheiden aus dem Amt, wenn ein Zusammenhang zwischen der alten und der neuen Tätigkeit besteht.

publiziert bei Welt Online am 21.06.17

 

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Michaels Meinung: Die Kenntnis über Netzwerkstrukturen, seien es persönliche oder unternehmerische, sind für Entscheidungsprozesse in der Politik von größter Wichtigkeit. MdP wird daher großen Wert darauf legen, diese Beziehungsgeflechte in einer Sammlung mehr und mehr darzustellen. Diese Sammlung wird eigene Recherchen aber auch bereits durchgeführte Investigationen enthalten. So stay tuned. 

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Karte der Unternehmen, die fast alle Lebensmittel-Marken kontrollieren

Michaels Meinung: Die Kenntnis über Netzwerkstrukturen, seien es persönliche oder unternehmerische, sind für Entscheidungsprozesse in der Politik von größter Wichtigkeit. MdP wird daher großen Wert darauf legen, diese Beziehungsgeflechte in einer Sammlung mehr und mehr darzustellen. Diese Sammlung wird eigene Recherchen aber auch bereits durchgeführte Investigationen enthalten. So stay tuned. 

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„Die Macht des Verbrauchers“ ist ein gern beschworenes Bild, wenn es darum geht, dass Kunden sich nicht alles gefallen lassen müssen, was Unternehmer so machen. Doch diese „Macht“ ist nicht sehr nah an der Wahrheit.

Denn wenn man sich zum Beispiel für ein Eis von Mövenpick statt für ein Eis von Nestlé entscheidet, macht das im Endeffekt keinen Unterschied. An beiden Marken ist Nestlé beteiligt.

Eine aktualisierte Karte von Oxfam zeigt nun, wie zehn große Unternehmen, die sogenannten „Big 10“, den Weltmarkt für Lebensmittel kontrollieren.

Was überrascht: Die Unternehmen sind über über Kooperationen wie Joint Ventures, Beteiligungen und Spin-Offs mit hunderten Marken verwoben. Vermeintlich unterschiedliche Firmen gehören oft zu den gleichen Imperien.

In Zeiten von ethischem Konsum ist eine solche Vernetzung von vermeidlichen Konkurrenten ein Problem. Denn wie kann sich der bewusste Verbraucher für oder gegen eine Marke entscheiden, wenn es im Endeffekt keinen Unterschied macht.

Auf der Webseite der Oxfam-Aktion „behindthebrands.org“ werden die zehn Unternehmen unter Maßstäben der Nachhaltigkeit und Arbeitnehmerrechten bewertet.

Dabei kommen nur Nestlé und Unilever auf einigermaßen gute Endnoten. Für den Rest der „Big 10“ sieht es schlecht aus, sie sind weder besonders nachhaltig, noch besonders freundlich zu ihren Angestellten.

Auf der Seite kann man zudem per einfachem Mausklick nachschauen, welche Marke zu welchem Unternehmen gehört.

by: Oxfam, behindthebrands.org, Focus Online, Hufftington Post

A House divided: The Rise of Political Partinsanship

Michaels Anmerkung: MdP beschäftigt sich intensiv mit der Analyse und Visualiserung von Beziehungsgeflechten. Die ersten Eigenproduktion sind in Arbeit. So stay tuned. 

The Rise of Partisanship in the U.S. House of Representatives (1)

Poster version: click here

It’s news to no one that Congress has had a hard time passing legislation in recent years. Some have even asserted that partisanship in Washington has reached historic levels. But how do we put the current divide in perspective? A group of researchers recently tried to quantify and visualize House partisanship in a paper published in PLoS ONE.

To understand what is being displayed:

  • Each dot represents a member of the U.S. House of Representatives
  • Connection lines represent when two members voted the same way
  • Connection line thickness represents how often they voted together during each 2-year period
  • Dot size based on the total number of connections
  • Color represents political party