MdP SERIAL – THE EXTERIOR PERSPECTIVE ON US: George Friedman at the Chicago Council on Global Affairs

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Michael’s opinion: THE EXTERIOR PERSPECTIVE ON US is a MdP Serial in which international speakers or organizations are expressing their views about Germany and its role in Europe and the world.  

The first episode is a surprisingly explicit and open speech of George Friedman at the Chicago Council on Global Affairs. Let me point out that I’m a natural-born trans-Atlantic minded person. But I assume it’s good to know how our American friends are internally discussing their role and their strategy in the world. 

The Chicago  Council on Global Affairs is a highly renowned organization that over the decades was the host for a legion of global statesmen.  Click this link to get to their homepage.

The speaker George Friedman was the founder and CEO of Stratfor. Stratfor is a private consultancy on geopolitics and strategic forecasting. Meanwhile, his new entrepreneurial home is Geopolitical Futures (www.stratfor.com and www.geopoliticalfutures.com). 

Karte der Unternehmen, die fast alle Lebensmittel-Marken kontrollieren

Michaels Meinung: Die Kenntnis über Netzwerkstrukturen, seien es persönliche oder unternehmerische, sind für Entscheidungsprozesse in der Politik von größter Wichtigkeit. MdP wird daher großen Wert darauf legen, diese Beziehungsgeflechte in einer Sammlung mehr und mehr darzustellen. Diese Sammlung wird eigene Recherchen aber auch bereits durchgeführte Investigationen enthalten. So stay tuned. 

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„Die Macht des Verbrauchers“ ist ein gern beschworenes Bild, wenn es darum geht, dass Kunden sich nicht alles gefallen lassen müssen, was Unternehmer so machen. Doch diese „Macht“ ist nicht sehr nah an der Wahrheit.

Denn wenn man sich zum Beispiel für ein Eis von Mövenpick statt für ein Eis von Nestlé entscheidet, macht das im Endeffekt keinen Unterschied. An beiden Marken ist Nestlé beteiligt.

Eine aktualisierte Karte von Oxfam zeigt nun, wie zehn große Unternehmen, die sogenannten „Big 10“, den Weltmarkt für Lebensmittel kontrollieren.

Was überrascht: Die Unternehmen sind über über Kooperationen wie Joint Ventures, Beteiligungen und Spin-Offs mit hunderten Marken verwoben. Vermeintlich unterschiedliche Firmen gehören oft zu den gleichen Imperien.

In Zeiten von ethischem Konsum ist eine solche Vernetzung von vermeidlichen Konkurrenten ein Problem. Denn wie kann sich der bewusste Verbraucher für oder gegen eine Marke entscheiden, wenn es im Endeffekt keinen Unterschied macht.

Auf der Webseite der Oxfam-Aktion „behindthebrands.org“ werden die zehn Unternehmen unter Maßstäben der Nachhaltigkeit und Arbeitnehmerrechten bewertet.

Dabei kommen nur Nestlé und Unilever auf einigermaßen gute Endnoten. Für den Rest der „Big 10“ sieht es schlecht aus, sie sind weder besonders nachhaltig, noch besonders freundlich zu ihren Angestellten.

Auf der Seite kann man zudem per einfachem Mausklick nachschauen, welche Marke zu welchem Unternehmen gehört.

by: Oxfam, behindthebrands.org, Focus Online, Hufftington Post