STERNSTUNDEN: Günter Gaus im TV-Gespräch mit Franz-Josef Strauß (1964)

Meine Meinung: 
Im Zeitalter des Digitalpopulismus werden immer kürzere Antworten auf immer komplexere Fragen erwartet. Und leider von manchen unseriösen Politikern, sogenannten Experten und Meinungsjournalisten auch gegeben. Politik wird nur noch in Schlagworten während vermeintlicher Diskussionssendungen, den Talkshows, vermittelt.

Da ist das Interview Format „ZUR PERSON“ von Günter Gaus aus den sechziger und siebziger Jahren eine echte Sternstunde des politischen Journalismus. Da konnten sich alle noch in grammatikalisch korrekten Sätzen ausdrücken, was auf ein geordnetes Denken hinweist. Vielleicht erhält diese Form des Journalismus die Chance auf eine Wiederkehr.  Wünschenswert wäre es auf jeden Fall.

MdP – STERNSTUNDEN: John F. Kennedy bei seiner Rede in Berlin 1963

Two thousand years ago, the proudest boast was civis romanus sum [“I am a Roman citizen”]. Today, in the world of freedom, the proudest boast is “Ich bin ein Berliner!“… All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and therefore, as a free man, I take pride in the words “Ich bin ein Berliner!”.

John F. Kennedy bei seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg 1963
(vor 450.000 Menschen)

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MdP – STERNSTUNDEN: Hans Rosling – Werden nicht mehr als 11 Milliarden Menschen

Heutiges Video – Why the world population won’t exceed 11 billion
Hans Rosling erklärt anschaulich, warum die Angst vor einer ständig wachsenden Weltbevölkerung unbegründet ist. Wir werden nicht mehr als 11 Milliarden. Und diese Zahl ist für unseren Planeten bewältigbar.

 

Persönliche Bemerkung
Hans Gösta Rosling (* 27. Juli 1948 in Uppsala, Schweden) war ein großartiger Wissenschaftler, den ich sehr schätze. Er war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institutet und Direktor der Gapminder-Stiftung in Stockholm. Leider verstarb er am 07. Februar 2017 viel zu früh an Pankreas-Krebs.

Gapminder – Stiftung
Es lohnt sich wirklich mit seiner Arbeit zu beschäftigen. Insbesondere die Arbeit, der von ihm gegründete Gapminder-Stiftung ist beeindruckend; soll sie doch dabei helfen, dass wissenschaftliche Fakten verständlich, vollständig und korrekt dargestellt und kommuniziert werden. Gapminder hat die Software Trendalyzer entwickelt, die Statistiken interaktiv darstellt.

Seine durch Gapminder unterstützten Vorlesungen und Präsentationen zur Visualisierung der Welt haben viele Auszeichnungen erhalten und die Animationen stehen auf der Homepage von Gapminder kostenlos zur Verfügung (gapminder.org).

 

MdP – STERNSTUNDEN: Hans Rosling – 200 Countries, 200 Years, 4 Minutes

Persönliche Bemerkung
Hans Gösta Rosling (* 27. Juli 1948 in Uppsala, Schweden) war ein großartiger Wissenschaftler, den ich sehr schätze. Er war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institutet und Direktor der Gapminder-Stiftung in Stockholm. Leider verstarb er am 07. Februar 2017 viel zu früh an Pankreas-Krebs.

Gapminder – Stiftung
Es lohnt sich wirklich mit seiner Arbeit zu beschäftigen. Insbesondere die Arbeit, der von ihm gegründete Gapminder-Stiftung ist beeindruckend; soll sie doch dabei helfen, dass wissenschaftliche Fakten verständlich, vollständig und korrekt dargestellt und kommuniziert werden. Gapminder hat die Software Trendalyzer entwickelt, die Statistiken interaktiv darstellt.

Seine durch Gapminder unterstützten Vorlesungen und Präsentationen zur Visualisierung der Welt haben viele Auszeichnungen erhalten und die Animationen stehen auf der Homepage von Gapminder kostenlos zur Verfügung (gapminder.org).

Menscheit macht keinen so schlechten Job
Als erstes Beispiel teile ich ich heute seinen Vortrag „200 Countries, 200 Years, 4 Minutes“. Die Menschheit macht doch keinen so schlechten Job, wie uns viele daran interessiere Seiten vermehrt einreden wollen. Ich glaube an uns Menschen, wir sind sehr flexibel und konnten uns immer an neue Gegebenheiten anpassen und die jeweiligen Herausforderungen im Großen und Ganzen ganz gut meistern.

Warum sollten wir diese Fähigkeit plötzlich verloren haben? Ganz im Gegenteil: Ich denke wir haben einen Grad an technologischer Entwicklung und Bewusstsein erreicht, der in der bekannten Menschheitsgeschichte unerreicht ist. Das stimmt mich optimistisch für die Zukunft unsere Planeten, der gesamten Schöpfung und die Zukunft des Homo Sapiens. Wir stehen erst ganz am Anfang.