MdP – STATE-OF-THE-ART POLITICAL CAMPAIGNING: Terrible Campaign Advices for First-Time Candidates

Michael’s remark: The ways and means of political campaigns are changing dramatically. And the management of election campaigns is developing rapidly also. MdP will report state-of-the-art ideas and innovations to enable political professionals to be inspired and for the interested public to understand developments that might be surprising.

Even though this article was written in the US the statements are still true and valid for political campaigns in Germany and the European Union as well. 

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Being mislead as a first-time candidate

If you’re a first-time candidate, you’ll soon discover that a lot of people are going to give you their two cents about your campaign. The thing is, many of them have no idea what they’re talking about.

Here are five terrible pieces of advice that you are likely to hear, and the facts that you need to remember.

Terrible Advice 1:
Hire me as your campaign manager

It’s amazing how often this happens. The friend of a candidate thinks he/she has what it takes to be a manager, often based on what they’ve seen on TV. Unless that person is a seasoned political professional, don’t hire them — especially not for a high-level role. Put someone with experience in charge. They should make the hiring recommendations from there.

Terrible Advice 2:
Do the things that Obama/Bernie/Trump did

Presidential races are not like races for other offices. The news media are consumed by presidential campaigns, but rarely cover races for Congress or the state Legislature. Even the most competitive campaigns won’t allow you to change the broader narrative of our politics, unless you’re running for president. Use successful tactics from races for governor, Congress, or local office in your area instead.

Terrible Advice 3: 
Don’t worry about the campaign yet, you have plenty of time

A campaign is the worst thing to procrastinate on. It’s not college. There’s no extension past Election Day. Time is the only resource a campaign has that is finite and declining. Fundraising will take up most of your time when you run for office, so it’s best to do it now so later you can spend more time talking to voters.

Terrible Advice 4: 
Money isn’t going to win this election

While it’s true that the candidate who raises the most money doesn’t always win, that doesn’t mean you don’t need to raise money. Fundraising is going to be a serious part of your time during the campaign, unless you have the personal economic security to fund it all by yourself. Don’t let some adages about past candidates winning with less money drive you to be complacent. Take fundraising seriously.

Terrible Advice 5:
That doesn’t work here

This is a favorite of political professionals because we hear it from locals everywhere. The truth is that each state and district is unique and has a somewhat unique political culture that you have to respect. But when people try to dissuade you from using tried-and-true methods of getting votes, it’s more likely that the tactics are seen as ineffective to them personally, and not to the electorate at large.

published on: Campaignsandelections.com
written by: 
Dave Broker is the managing director of HSG Campaigns and is based in Sacramento, California.

Sprache spiegelt Denken: SPD Regierungsprogramm – Ohne Deutsche

www.tichyseinblick.de vom 27.06.17 / Gastbeitrag von Prof. em. Helmut Berschin, Romanische Sprachwissenschaft

Am Sonntag hat in Dortmund ein außerordentlicher Bundesparteitag der SPD das „Regierungsprogramm“  für die Bundestagswahl 2017 beschlossen. Titel: „Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit: Zukunft sichern, Europa stärken “. Umfang: 88 Seiten. Sprache: Deutsch. Sachlich bringt das Programm nichts Neues; überraschend ist aber ein sprachliches Merkmal: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands vermeidet das Wort Deutsche.

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Programmschriften sind kommunikativ gesehen Appelle, sie sollen mobilisieren: Das SPD-Programm wendet sich an die Mitglieder der Partei, die „Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“, und darüber hinaus an alle Staatsbürger. In Frankreich bezeichnet man diese als Franzosen, in Großbritannien als Briten, in den USA als (US)-Amerikaner. Und in Deutschland? Hier sind es Deutsche, aber im SPD-Programm werden sie nur einmal namentlich genannt, in der Forderung nach „Erleichterung der Stimmabgabe für Deutsche im Ausland“.

Ein Sprachforscher von einem anderen Stern, der anhand des SPD-Programms untersuchen müsste, wie die Bewohner des Landes Deutschland heißen, käme zu dem Ergebnis: Der Volksname (Ethnikon) ist Mensch(en). In der Tat: Das Wort kommt 118-mal vor, pro Seite ein- bis zweimal.

Das Programm nennt den Menschen an sich ‒ „Sicherheit ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen“ ‒ und bestimmte Menschengruppen, insgesamt siebenundzwanzig. Am häufigsten sind junge Menschen (18-mal) sowie alle Menschen und Menschen mit Behinderung  (jeweils 11-mal). Daneben treten u.a. auf:

‒  Menschen ohne Abitur
‒  intergeschlechtliche Menschen
‒  geflüchtete Menschen
‒  schutzsuchende queere Menschen
‒  Menschen mit familiären Einwanderungsgeschichten
‒  Menschen im globalen Süden

Mit alle Menschen ‒ „Wir wollen, dass alle Menschen an der Rendite der Energiewende teilhaben“ ‒ sind meistens nur die Menschen in Deutschland gemeint, also rund 1 Prozent der Weltbevölkerung.

Deutsche kommen, wie gesagt, im SPD-Programm nur einmal vor. Gibt es Ersatzwörter? Am ehesten die Formel Bürgerinnen und Bürger (25-mal), die hier allerdings nicht „deutsche Staatsbürger“ bedeutet, sondern „Einwohner in Deutschland“. Zehn Prozent dieser Einwohner sind Ausländer, aber das Wort wird im Programm nur dreimal verwendet, und zwar im Zusammenhang mit Kriminalität:  Zum Beispiel will die SPD „Ausländerinnen und Ausländer, die schwere Straftaten begehen“ ausweisen.

Ein Deutschland ohne Deutsche, bewohnt vom Volk der Menschen ‒  wie ist diese Sprachwelt des SPD-Regierungsprogramms 2017 zu erklären? Die SPD ist die älteste deutsche Partei, sie  war in ihrer 150-jährigen Geschichte nie nationalistisch, aber durchaus in der Nation verankert: „Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands lebt und wirkt im ganzen deutschen Volke“, beginnt das Godesberger Programm von 1959. „Wir Deutsche sind trotz allem eine Familie, eine Schicksalsgemeinschaft“, heißt es 1961 im Wahlprogramm unter Willy Brandt, und noch 1998, unter Gerhard Schröder, zog die SPD als „Wir deutsche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ in den Wahlkampf ‒  und gewann.

Aber hat vielleicht in den letzten neunzehn Jahren ein Sprachwandel stattgefunden, der das Wort Deutsche verdrängte ‒  ähnlich wie den DDR-Bürger, der heute nur noch im geschichtlichen Rückblick vorkommt? Eindeutig nein: Die digitale Analyse großer Textmengen zeigt, dass pro 1 Million Wörter rund 1.400-mal der Volksname Deutsche(r/n) vorkommt ‒  und das ziemlich konstant seit 1950. Fazit: Zu den hundert häufigsten Wörtern gehört dieser Name nicht, aber zu den tausend häufigsten, also zum Grundwortschatz der deutschen Sprache.

Das tendenzielle Nullvorkommen von Deutschen im SPD-Programm liegt nicht am allgemeinen Gebrauch des Wortes. Der Text ist vielmehr in einer politischen Sondersprache geschrieben, worauf  auch ein sofort auffallendes sprachliches Merkmal hinweist: Das grammatische „Gendern“.

Darunter versteht man die Verwendung der maskulinen + femininen Form zur Bezeichnung gemischtgeschlechtlicher  Personengruppen: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Soldatinnen und Soldaten usw. Neben diesen politischen Routineformeln bietet das SPD-Programm auch Neubildungen wie Pendlerinnen und Pendler oder für Haustiere fachkundige Halterinnen und Halter.

Sprachdidaktisch fällt allerdings auf, dass die Verfasser des Programms das Genderdeutsch nicht richtig können und zahlreiche „Fehler“ machen, wobei ‒  wie in der Standardsprache außer bei Anreden üblich ‒  eine Personengruppe, die aus Männern und Frauen besteht, nur mit der maskulinen Form bezeichnet wird: Analphabeten, private Investoren, ehrenamtliche Streitschlichter, abgelehnte Asylbewerber, u.Ä. Manchmal steht im selben Satz oder Absatz die gendersprachliche Form neben der standardsprachlichen: „Durch eine Auskunftspflicht der Vermieter stärken wir die Stellung der Mieterinnen und Mieter.“

Hinter dem sprachlichen Gendern und „Menscheln“ im SPD-Programm steht eine kommunikative Absicht: Durch das Gendern soll eine Personengruppe, die Frauen, plakativ hervorgehoben werden. Beim Menscheln hingegen lässt man eine andere Gruppe unauffällig verschwinden: die Deutschen, die sich im Gattungsbegriff Menschen auflösen.

Sprachlich kommt das SPD-Regierungsprogramm 2017 „Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit“ zwar fast ohne Deutsche aus, aber es vertritt ein typisch deutsches Anliegen, das schon Goethe auffiel. In seinem Nachlass fand sich ein undatierter Zettel mit der Notiz:

Gerechtigkeit

Eigenschaft und Phantom [= Trugbild] der Deutschen

Goethe erfand auch für die Urheber von Trugbildern ein ‒  heute vergessenes ‒  Wort, das für die Verfasser des Programms gut passen würde: Nebler.

 

 

Für die Russen ist Stalin die herausragendste Persönlichkeit

lenin-11ff28c4268f2b78Stalin und Lenin: Foto gemeinfrei

Seit 2008 hat Stalin Lenin überrundet, Putin holt auf

Die Russen schätzen nicht Putin als die herausragendste Persönlichkeit ein, sie ziehen nach einer repräsentativen Umfrage des staatlich unabhängigen Levada-Instituts dem seit Ende 1999 mit einer symbolischen vierjährigen Unterbrechung amtierenden Präsidenten Stalin vor. Man sehnt sich in die große Zeit zurück, als Russland noch kommunistische Großmacht war. Dass unter Stalin Millionen von Menschen umkamen, vertrieben und in Straflager verbannt wurden, scheint da nicht so wichtig zu sein.

Bei der Umfrage sollten die russischen Bürger in einer offenen Frage, die 10 für sie herausragendsten Persönlichkeiten nennen. Es gab mithin keine auf nur eine bestimmte Auswahl gesteuerte Frage. Offen muss auch bleiben, was die Befragten als herausragend betrachten. Das muss keineswegs eine positive Person sein, sondern kann eben auch eine sein, die wie Stalin das Geschick des Landes geprägt hat. Ob die Deutschen hier wohl Hitler an die erste Stelle setzen würden, der auch das Land der Dichter und Denker nachhaltig mit rassistischer Massenvernichtung, grausamen Kriegen und extremen Personenkult geprägt hat?

Damit sollen Hitler und Stalin nicht irgendwie relativierend verglichen werden, aber man wundert sich doch, dass Stalin von den Russen so sehr geschätzt wird, während Lenin nach Putin, der sozusagen als Nachfolger oder Surrogat Stalins erscheint, und dem Schriftsteller Puschkin nur auf dem vierten Platz landet. Beide haben allerdings gleiche Prozentzahlen.

Seit 2008 liegt Stalin vor Lenin

Interessant ist für die russische Psychologie, dass Lenin 1989 noch weit vorne an erster Stelle mit 72 Prozent war und Stalin mit 12 Prozent deutlich weniger geachtet wurde. Ab 2008, dem Georgien-Krieg und dem offenen Konflikt mit der Nato scheint sich bei den Russen etwas verändert zu haben. Seitdem liegt Stalin vor Lenin.

An der Liste fällt überdies auf, dass die Russen sehr auf sich konzentriert sind und kaum als Weltbürger gelten können

Auf den ersten 20 Plätzen landen nur drei Nicht-Russen, schon abgeschlagen auf Platz 14 Napoleon, also auch wieder ein starker Mann, immerhin schaffen es Einstein auf Platz 16 und Newton auf Platz 19. Wichtiger als Wissenschaftler wird jedoch der russische Naturwissenschaftler, Aufklärer und Dichter Michail Wassiljewitsch Lomonossow auf Platz 11 und der Erfinder des chemischen Periodensystems Dmitri Iwanowitsch Mendelejew auf Platz 13 gesehen.

Gagarin, der erste Weltraumreisende, der für anhaltenden Ruhm der Sowjetunion Zeugnis ablegt, die kurzzeitig den USA überlegen war, kommt nach Peter I. auf den sechsten Platz. Gorbatschow schafft es zwar auch auf die Liste der ersten 20, aber nur auf die letzte Stelle. Er hat zwar die Sowjetunion geöffnet, aber auch deren Zusammenbruch eingeleitet.

Quelle: Telepolis 27.06.17 / Florian Rötzer

The Threats Facing Israel

Michael’s opinion: In today’s politically correct world a pro-Israeli post my arise some negative response. But as a German, I feel the responsibility and proximity for this great state. I have been there a lot of times and I admire the people and the liberal way of life. Something uncommon in this part of the world. This IDF post is from 2015, so the general topics are still the same today, even though there might be slight changes in the details. 

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The Egyptian Border: Quiet on the Southern Front

The Egyptian Sinai has witnessed a revival of terrorist activities since the beginning of 2010. The Ansar Bait al-Maqdis extremist militant group – which recently pledged allegiance to the Islamic State – has been active in the area, leading many attacks against Egyptian Security Force outposts spread out across the Sinai Peninsula, killing many in the process. The threat of terrorist infiltrations by Islamic State and other related organizations is a threat that will need to be addressed moving forward.

The Egyptian Border

This resurgence of terrorist activity has forced the IDF to build a new security fence on the 200 km border between Israel and Egypt. The fence was completed in 2013,  and is monitored 24 hours a day by the IDF’s highly trained personnel.

In July 2015, two rockets launched from Sinai hit Israel. This was the first attack of its nature since Sinai militants pledged allegiance to Islamic State. Although it seems that the Ansar Bait al-Maqdis organization has chosen to primarily focus its efforts on Egyptian Security Forces, it may prove inevitable that they will intensify efforts to attack Israel and the IDF troops standing guard on the border.

THE GAZA STRIP: REBUILDING TERROR

Both Hamas, the terror organization in control of the Gaza Strip, and the Palestinian Islamic Jihad, a terrorist organization in Gaza, have made significant efforts in the past year to rebuild their military capabilities destroyed by the IDF during Operation Protective Edge. Despite the lack of resources in the Gaza Strip, Hamas invests its funds, manpower, and equipment to restoring its weapons arsenal.

The military buildup is particularly shocking when considering the continued delays in the reconstruction of the civilian infrastructure in the Gaza Strip. Recently, in July 2015, Hamas fighter and tunnel digger, Ibrahim Adal Shahada Sha’ar, was arrested by the Israel Security Agency (ISA). Sha’ar provided important information, describing planned attacks on Israel, battlefield strategy, and military cooperation with Iran. This clearly shows that Hamas’ main priority is the rehabilitation of its military and terrorist capabilities even at the expense of civilian needs.

Recruiting and training adolescents has also been one of Hamas’ top priorities.  In the summer of 2015, Hamas camps provided combat training to 25,000 Palestinians in Gaza. They received basic and advanced military training (including the abduction of IDF soldiers and exiting terror tunnels) as well as religious indoctrination.

While rebuilding military capabilities with international funding, terrorist organizations continue to fire rockets from Gaza. Since May 2015, rocket fire has become an almost monthly occurrence.

Accordingly, senior Hamas officials recently emphasized the need to open new fronts against Israel in the next round of fighting and has encouraged the surrounding Arab nations to join the fighting. Hamas spokesmen have stated that during Operation Protective Edge, terrorists from the organization’s military wing already launched rockets into northern Israel from Lebanese territory, and implicitly called for the expansion of coordinated attacks for the next confrontation.

JUDEA AND SAMARIA: A RENEWAL OF PALESTINIAN VIOLENCE

Since Operation Brother’s Keeper and the kidnapping and murder of three Israeli teenagers, Hamas has tried to rebuild its terror network in the Judea and Samaria area. Security forces have arrested multiple terror cells for plotting attacks against Israeli civilians.

This summer, terrorists have perpetrated multiple attacks and a new cycle of violence has erupted. As recent as June 29, 2015, a drive-by shooting injured four Israelis driving along Route 60, near Shvut Rachel, located near Ramallah. One of the Israelis succumbed to his wounds a day later.

Another type of lethal threat that Israel has faced is car ramming attacks that took place in Jerusalem and Judea and Samaria. These attacks have been praised by Hamas and amongst the Palestinian population on social networks.

Firebombs and stone-hurling have also continued. On August 3, three people suffered injuries from a Molotov cocktail in the Beit Hanina neighborhood of Jerusalem.

THE SYRIAN BORDER: THE WAR NEXT DOOR

The UN’s peacekeeping force stationed in the Golan Heights on the Israeli-Syrian border that was taken hostage by the al-Nusra Front in September 2014 is a recent example of the nearness of the Syrian Civil War and terrorist organizations to Israeli territory.

The fighting around the town of Al-Quneitra has caused the sporadic errant fire of rockets and explosives towards Israel. Sporadic fire in this area resulted in the injury of an IDF soldier in early September 2014. Since, there was also an attack on August 3, 2015, when two mortars hit territory in the Golan Heights, without any injuries. Weeks later, on August 20 four rockets were launched from the Syrian Golan Heights and landed in the Upper Galilee and Israeli Golan Heights.  No injuries were reported. Islamic Jihad executed the attack from Syrian government territory.

Quneitra as seen from Israel

THE LEBANESE BORDER: THE HEZBOLLAH THREAT

Though Hezbollah is also present in the Syrian Golan Heights as a part of its military involvement meant to aid Bashar al-Assad’s regime in the Syrian Civil war, Hezbollah’s stronghold remains southern Lebanon. The terrorist organization has repeatedly used its infrastructure located in the area for lethal purposes.

On January 28, two IDF soldiers were killed in a missile attack that targeted their patrol on the Israeli side of the Lebanese border. Hezbollah claimed responsibility for this attack.

The attack revealed that despite UN Resolution 1701 – which stipulates that no armed forces other than the Lebanese Army should be present in southern Lebanon – Hezbollah has increased its military capabilities in the area. Additional intelligence has estimated that Hezbollah maintains approximately 30,000 fighters, and a stockpile of 100,000 rockets pointed at Israel. Those rockets can reach any point on the map of Israel, and Hassan Nasrallah, Hezbollah’s leader, recently claimed that “Israel can’t even imagine the size of our arms stockpile.”

It is important to remember that a number of threats still endanger the civilians and soldiers of Israel. Imminent hazards from the Sinai Peninsula in the south, Judea and Samaria in the east, and Syria and Lebanon in the north surround Israelis on all sides. Despite this, the IDF stands ready on all fronts to defend the Israeli population and Jews worldwide.

by: IDF – Israeli Defence Forces

Countdown: What will 2030’s new space economy look like?

Michael’s opinion: The only European nation, that has drafted a regulation concerning the exploitation of space is Luxembourg. MdP is currently organizing a workshop for the European Space Industry in the principality of Luxembourg. So follow MdP to stay up to date.  

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In 1972, the late Gene Cernan, the last man to walk on the moon, got back into the lunar module and promised: “We shall return in peace and hope for all mankind.” By 2030, humans will once again walk on the surface of the moon, this time fueled by a revolution in how we move beyond Earth. In 2017, it is the private sector working with the public sector that is fueling the move from the surface of the planet to low-Earth orbit, to the surface of the moon, and on to Mars. Unlike the Apollo program, which was primarily led by the United States government, this new wave of humanity beyond Earth will involve partnerships between government space agencies and the private sector.

What will 2030 look like? The International Space Station will probably have been deorbited after demonstrating the value of research in microgravity to fields ranging from the production of high-performance optical fiber to development of new vaccines, and drugs to treat osteoporosis. As demonstrated by the test of the Bigelow orbital module, the next wave of stations in low-Earth orbit may be public-private partnerships, with a new economic development zone fueling a range of activities from space tourism to space manufacturing. Private-sector satellites will help keep the space above Earth clear, removing space debris and helping with refueling.

Earth observations, by both the private sector and government space agencies, will continue to help countries build climate resilience, provide data to ensure water and food security, and monitor and predict climate refugees. Satellites may be available to order from companies like Amazon, and launched on airline-like weekly schedules, allowing affordable access to space from countries and companies from around the world. Downstream application of Earth observation data will continue to grow, spurring innovation and job creation.

Back on Earth, rocket-propelled and combined-cycle passenger vehicles will enable planet-crossing trips in minutes rather than hours. Affordable broadband communication will be possible from any point on Earth (and above it), helping to bring billions of people into the global economy. Precise space-based navigation will enable local transport via drones and personal electric aviation that fundamentally changes the delivery of people and goods across cities.

NASA and its partners from international space agencies and industry will be finalizing the shakedown cruise of their Mars transit vehicle in orbit around the moon, where they have developed sustainable environmental control and life-support systems that will enable a three-year mission to Mars and back beginning in 2032. The first human landings on Mars will take place before the end of the 2030s, as space agencies and private companies work together to develop entry, descent and landing systems to land the required large mass of equipment and supplies on the surface. Indications of life may have been already discovered by scientific rovers and landers, increasing the imperative to have scientists on the surface to confirm the first evidence of extraterrestrial biology.

On the surface of the moon, we are likely to see the initiation of a private-public base, following on from Google’s Lunar XPRIZE competition, moving to develop a lunar economy. From access to minerals to space tourism, the moon will be the next economic development zone in space, with the private sector leading the way. Meanwhile, scientists and private companies will be exploring asteroids in search of knowledge about our origins and valuable resources.

The new space economy of 2030 will provide huge benefits, from pushing technologies as we find ways to live sustainably beyond our planet, to improved Earth observations to help protect and preserve life back home, to creating new jobs, companies, and opportunities. While it has been 45 years since Gene Cernan left the moon, we now stand on the brink of returning to space – this time, to stay.

Article published by: Word Economic Forum

Ex-Energieministerin von Rheinland-Pfalz Eveline Lemke wird Aufsichtsrätin des Windkraftunternehmens Abo Wind

Michaels Meinung: Durchlässigkeit zwischen Politik und Wirtschaft ist grundsätzlich zu begrüssen, wenn man sich der möglichen Implikationen für politische Entscheidungsprozesse bewusst ist. Dieses Bewusstsein wird MdP am Leben erhalten. Wir werden in Zukunft systematisch über solche „Seitenwechsel“ berichten. Also dran bleiben und MdP folgen. 

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Wiesbaden/Karlsruhe – Ein Jahr nach dem Ende ihrer Amtszeit als Energieministerin von Rheinland-Pfalz wird Eveline Lemke Mitglied im Aufsichtsrat des Wiesbadener Windkraft-Unternehmens Abo Wind. Wie Unternehmenssprecher Alexander Koffka am Mittwoch sagte, wurde die Grünen-Politikerin am Dienstag von der Hauptversammlung gewählt. Zuvor hatte die «Allgemeine Zeitung» aus Mainz darüber berichtet.

Koffka betonte, dass Abo Wind nie Geschäftsbeziehungen zur rheinland-pfälzischen Landesregierung gehabt habe. Das Unternehmen habe zwischen 1998 und 2017 insgesamt 125 Windräder im Land gebaut – in der Zeit von Lemke als Ministerin 2011 bis 2016 habe es keinen Ausschlag nach oben gegeben. Lemke, die seit April Präsidentin der privaten Karlshochschule in Karlsruhe ist, bekommt von Abo Wind eine jährliche Vergütung von 10 000 Euro.

«Aufgrund ihrer politischen Erfahrung hat Eveline Lemke viel Sachverstand», sagte Koffka. Als Klimaschutzpolitikerin diene sie dem Unternehmen auch als Aushängeschild.

Als grüne Wirtschafts- und Energieministerin hatte Lemke die Energiewende stark vorangetrieben. Gefragt nach möglichen negativen Reaktionen auf den Wechsel erklärte Lemke per E-Mail: «Der Klimawandel wartet nicht und ich werde auch nicht jünger. Meine Mission war immer eine nachhaltige Wirtschaft und darin insbesondere der Klimaschutz. Dieser Mission bleibe ich treu.»

Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International fordert – auch auf Landesebene – eine Karenzzeit für Politiker und Beamte nach dem Ausscheiden aus dem Amt, wenn ein Zusammenhang zwischen der alten und der neuen Tätigkeit besteht.

publiziert bei Welt Online am 21.06.17

 

Chinas Traum von „sauberer“ Atomkraft

Die Volksrepublik plant den Bau von 60 neuen Atommeilern allein in den nächsten zehn Jahren. Mit der neuen Flüssigsalztechnologie will Peking weltweit der führende Anbieter werden.

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London/Peking. Als die britische Regierung am vergangenen Donnerstag den Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point genehmigte, sorgte sie nicht nur bei Atomgegnern rund um den Globus für Aufsehen. Der erste Atomkraftwerksbau in der EU seit zehn Jahren könnte in den Augen manch eines Energieexperten die Renaissance der Atomkraft bedeuten. Freilich steht Europa da nicht im Vordergrund, zumal nicht nur der Widerstand in vielen Ländern extrem groß ist, sondern auch erneuerbare Energien an Bedeutung gewinnen.

Anders ist das in China, das über die staatliche CGN auch Dritteleigentümer und Geldgeber – und damit finanzieller Retter – von Hinkley Point ist. Die Volksrepublik setzt – ungeachtet von Fukushima – voll auf Kernenergie, die sie als umweltfreundlich erachtet. China möchte sich mit neuen Technologien als Innovationsführer etablieren und mit sicheren und billigen Atommeilern den Weltmarkt erobern. Das Ziel ist – wie in so vielen anderen Bereichen – der größte und führende Anbieter von Kernreaktoren und Komponenten zu werden.

Noch treibt das Land vorerst auch den Bau konventioneller Anlagen voran: 60 neue AKW sollen nach Angaben des Kraftwerksbauers State Nuclear Power Technology Company (SNPTC) in den nächsten zehn Jahren entstehen. Die drei großen Nuklearfirmen SNPTC, CNNC und CGN würden jeweils mindestens zwei neue Meiler pro Jahr bauen, sagte SNPTC-Vizepräsident Zheng Mingguang auf einer Branchenkonferenz in London. So würden 30 neue AKW in den nächsten fünf Jahren entstehen und weitere 30 in den fünf Jahren bis 2026.

Der im März 2016 vom nationalen Volkskongress verabschiedete neue Fünfjahresplan für die Energiewirtschaft unterstreicht die von Zheng vorgezeichnete Entwicklung. Demnach soll der Ausbau der Atomkapazitäten auch über 2016 hinaus beschleunigt werden. Bislang sollte die Leistung in den kommenden fünf Jahren auf 58 Gigawatt steigen, nun sind 88 Gigawatt im Gespräch. Bis 2030 sollen sogar 110 Reaktoren am Netz sein. Der Entwurf sieht bis zum Jahr 2020 zunächst 75 Mrd. Euro an Investitionen für den Atomausbau vor.

Schwimmende Nuklearplattform
Bis Ende 2016 will China darüber hinaus ein schwimmendes AKW entwickeln. Es soll 2019 in Betrieb gehen. Diese Nuklearplattform soll zur Energieversorgung entlegener Küstenregionen eingesetzt werden – und zwar im südchinesischen Meer, was wiederum viel politischen Sprengstoff birgt.

Schon jetzt ist China eine Großmacht in der Atomenergie: 34 Kernkraftwerke arbeiten bereits, womit China weltweit nach den USA an zweiter Stelle liegt. 30 weitere konventionelle AKW sollen demnächst dazukommen, um den enormen Energiehunger zu stillen, der trotz des etwas abgeflachten Wirtschaftswachstums enorm groß ist.

Spannender ist jedoch, was in den Labors – etwa im Shanghai Institute of Applied Physics – ausgetüftelt wird. Da geht es um einen alten Traum der Kernenergie, wie die „Technology Review“ schreibt: Flüssigsalzreaktoren, bei denen die Kernschmelze bereits konstruktionsbedingt deutlich unwahrscheinlicher ist als bei den herkömmlichen AKW. Bei Flüssigsalzreaktoren dient nicht Wasser als Kühlflüssigkeit, sondern eben flüssiges Salz. Solche Reaktoren nützen den Kernbrennstoff besser aus, sodass weniger spaltbares Material nötig ist. Somit kann man kleine modulartige Reaktoren bauen, die bei höheren Temperaturen betrieben werden. Auch teure Druckbehälter (wie der, der in Tschernobyl geborsten ist) sind nicht erforderlich.

Als Brennstoff soll anfangs noch Uran verwendet werden, später jedoch Thorium. Das hätte für China besondere Vorteile, denn das Land besitzt nur geringe Uranvorkommen, dafür aber reichlich Thorium. Zwei Mrd. Renminbi (rund 275 Mio. Euro) hat Peking bereits in die Forschung und Entwicklung solcher Flüssigsalzreaktoren gepumpt. In wenigen Jahren soll ein erster experimenteller Meiler gebaut werden. Und wenn alles nach Plan geht, soll schon in 15 Jahren das weltweit erste kommerzielle Flüssigsalz-AKW in Betrieb gehen. Auf China entfällt gut ein Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs, womit das Land an der Spitze steht. Nach wie vor ist Kohle der wichtigste Energielieferant, gefolgt von Erdöl. Die Atomkraft macht derzeit nur rund zwei Prozent aus.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 19.09.2016 – Copyright des Bildes Reuters, Cerny)